HIGHLIGHTS

  • Die Atmosphäre heiliger Tempel erleben
  • Die Kraft der Feuerzeremonien spüren
  • Zeit für Meditation, Yoga und inspirierende Vorträge
  • Zwei Tage in einem typisch indischen Ashram
  • Wanderung durch ein Naturschutzgebiet im Himalaya
  • Ihr Reiseleiter ist selbst Yogalehrer

PROGRAMM

Auf den Spuren indischer Weisheit: Rundreise durch den Himalaya mit Yoga & Meditation

Der Himalaya ist die Heimat vieler Weiser, deren Schüler im 20. Jahrhundert auch den Westen erreichten. Bei dieser Rundreise begeben Sie sich auf die Spuren dieser außergewöhnlichen Menschen, betreten heilige Höhlen, verbringen Zeit in Ashrams und besuchen bedeutende Tempel. Yogalehrer Johannes Vogt leitet Yoga und Meditationen an und hält immer wieder Vorträge über indische Philosophie, damit Sie das Herz des Landes kennen lernen können.

Yoga & Meditation während der Rundreise

In Rishikesh haben Sie meist den halben Tag Zeit, die Gegend zu erkunden. Morgens und abends üben Sie sich im Yoga, das hier seit jeher praktiziert wird, um sich auf ganz besondere Weise mit dem Land zu verbinden. Am Abend gibt es statt Yoga manchmal auch Chantings: Beim Singen fällt es besonders leicht, das Herz zu öffnen. Im weiteren Verlauf der Rundreise haben Sie auch immer wieder die Gelegenheit, Yoga zu üben und Mantras zu singen – je nach Programmablauf morgens oder später am Tag.

 

Ihr Programm:

Tag 1 – Flug nach Delhi

Nachdem Sie in Frankfurt in den Flieger gestiegen sind, erreichen Sie nach knappen acht Stunden Delhi nach Mitternacht.

Tag 2 – Fahrt nach Rishikesh, zur Hauptstadt des Yoga

Nach ein paar Stunden im Hotel steigen Sie in den Zug nach Haridwar, einer alten Pilgerstadt.

Von dort geht es weiter nach Rishikesh, einer Stadt mit langer Tradition, die landschaftlich sehr schön am Fuß des Himalayas gelegen ist. Wo der heilige Ganges vom Gebirge in die Ebene kommt, ist die Präsenz von Shiva und Shakti allgegenwärtig.

Seit jeher kommen tausende Pilger nach Rishikesh, um einen der zahllosen Ashrams zu besuchen oder weiter in den Himalaya zu reisen und an heiligen Quellen zu beten. Die Hindus glauben, dass sie eine Meditation in Rishikesh und ein Bad im Ganges der Erleuchtung näher bringen. Weil es hier auch zahlreiche alte Yoga-Zentren gibt, wird Rishikesh auch „Hauptstadt des Yoga“ genannt. Passend dazu gibt es in der ganzen Stadt weder Fleisch und noch Alkohol.

Tag 3 – Am heiligen Ganges

Heute haben Sie viel Zeit, Rishikesh zu erkunden. Zunächst spazieren Sie über die Brücke Lakshman Jhula, auf der Sie einen schönen Blick auf die stillen, grünen Berge haben, die Rishikesh umgeben. Auch der Nachbau Ram Jhula ist sehenswert.

Nachdem Sie die kühle Brise am Fluss genossen haben, geht es weiter zum ältesten und berühmtesten Tempel der Stadt. Bereits die Helden des großen indischen Epos Mahabharata sollen im Bharat Mandir gebetet haben. Vielleicht möchten Sie auch einen Wunsch loswerden oder sich für etwas bedanken?

Natürlich darf auch ein Besuch des wichtigsten Bade-Ghats nicht fehlen, an denen gläubige Hindus frühmorgens in den Ganges steigen, um sich innerlich zu reinigen. Am Triveni-Ghat fließen drei heilige Flüsse zusammen – ein besonders günstiger Ort also, um seine inneren Hindernisse zu überwinden. Im Anschluss besuchen Sie den Ashram von Shivananda, ein großer Yogi, der auch westliche Schüler hatte.

Am Abend nehmen Sie an einer Aarti-Zeremonie teil: Kerzen werden der Göttin Ganga geweiht und treiben in einem kleinen Schiffchen den dunkler werdenden Fluss hinunter, begleitet vom würzigen Duft zahlreicher Räucherstäbchen und von kraftvollen Gesängen der Priester. Nutzen Sie dieses Ritual für eine Meditation, wenn Sie möchten.

Tag 4 – Rishikesh auf eigene Faust erkunden

Am Kunjapuri-Tempel können Sie beobachten, wie die Sonne langsam aufgeht und die fernen Gipfel des Himalayas in sanftes Licht getaucht werden. Ein guter Ort, um zu meditieren und der Stille des Morgens zu lauschen. Der Tempel wird jedes Jahr von zahlreichen Shakti-Anhängern besucht, die ihre Göttin mit viel Hingabe verehren.

Den restlichen Tag über haben Sie Zeit, Rishikesh auf eigene Faust zu erkunden.

Tag 5 – Unterwegs in Haridwar

Den ganzen Vormittag haben Sie zur freien Verfügung. Mittags fahren Sie dann nach Haridwar, eine der sieben heiligsten Städte Indiens. Im Mansa Devi Tempel soll die Göttin der Legende nach alle Gebete erhören.

Danach sind Sie am Bade-Ghat Har Ki Pauri dabei, wenn kleine Lichter-Schiffchen als Opfergabe den Fluss hinunter treiben. Vielleicht spüren Sie, wie die Menschen ihre Verehrung durch dieses Ritual ausdrücken.

Tag 6 – Heilige Höhle

Sie spazieren zunächst zu den Neegarh-Wasserfällen und dann zu einer wichtigen Höhle: In der Nähe des Ganges meditierte der Heilige Vashishta der Legende nach hunderte Jahre lang, um den Tod seiner Kinder zu überwinden. Vielleicht spüren Sie im Dunkel der Höhle noch die Kraft des großen Weisen?

Im Anschluss besuchen Sie den Neelkanth-Tempel, der Shiva geweiht ist. Sie sind dabei, wenn Pilger ehrfürchtig vor den Statuen ihrer Gottheit stehen und ihre Gebete darbringen.

Tag 7 – Panorama in Nainital

Morgens fahren Sie nach Nainital, einer kleinen Stadt am Rand des Himalayas. Grüne Hügel umgeben einen See, an dem Shakti verehrt wird. Hier können Sie eine Rast einlegen, um sich mit der Natur und Ihrem eigenen Herzen zu verbinden.

Später besuchen Sie Tiffin-Top: Auf diesem Gipfel sind Sie von einer scheinbar endlosen Weite umgeben. Unter Ihnen tut sich grüner Dschungel auf und hier und da ragen graue Felsrücken in den Himmel.

Nach einem Bummel über die Haupteinkaufsstraße fahren Sie abends wieder zum Hotel zurück.

Tag 8 – Binsar, ein friedlicher Ort im Himalaya

Kennen Sie Neem Karoli Baba? Er ist ein großer Weiser, der durch seine westlichen Schüler auch in Amerika und Europa bekannt wurde. Sie lernen sein Wirken in Kainchi Dham kennen, seinem Ashram. Man sagt, dass die Kraft des Affengottes Hanuman hier spürbar sei.

Weiter geht’s nach Binsar, einem friedlichen Ort im Himalaya. Im nahe gelegenen Naturschutzgebiet sind viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu Hause, darunter auch seltene Vogelarten. Von hier aus haben Sie auch einen schönen Blick auf die Bergriesen des Himalayas, deren schneebedeckte Gipfel in der Ferne glitzern.

Tag 9 – Dschungeltrekking im Naturschutzgebiet

Frühmorgens brechen Sie zu einem Dschungeltrekking im Naturschutzgebiet auf, um den Sonnenaufgang umgeben von grünen Wäldern zu genießen. Lauschen Sie den Vögeln, Ihrem Herzschlag und der Stille, die alle Geräusche umgibt.

Tag 10 – Im Haidakhan-Ashram, einem abgelegenen Meditationszentrum

Heute begeben Sie sich auf die Spuren eines modernen Weisen: Wahrheit, Einfachheit und Liebe standen im Fokus von Sri Sri 1008 Haidakhan Wale Baba. Er wollte die Menschen unterstützen, diese Qualitäten in sich selbst zu finden, und baute einen Ashram, dem auch ein Krankenhaus, eine Schule und eine Universität angeschlossen sind.

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, an den Meditationen teilzunehmen, um sich inspirieren zu lassen. Insgesamt zwei Nächte bleiben Sie im Ashram.

Tag 11 – Solo-Retreat im Ashram

Heute können Sie selbst entscheiden, wie Sie Ihren Tag verbringen. Möchten Sie Ihre Meditationspraxis vertiefen? Oder sich mit anderen Gästen über Ihre Erfahrungen austauschen?

Ein typischer Tag im Haidakhan-Ashram beginnt um 4 Uhr morgens mit einem Bad im kalten Bergbach, gefolgt von einer Meditation mit einer Feuerzeremonie und Chantings. Vormittags und am späten Nachmittag ist auch Zeit für Karma-Yoga eingeplant, an dem Sie sich nach Belieben beteiligen können. Dabei geht es darum, sich selbstlos einzubringen. Der Abend beginnt mit einer Meditation, Feuerzeremonien und Chantings und endet um 21:30 Uhr, wenn die Lichter im Ashram ausgehen. Der Tagesablauf ist so gestaltet, dass Sie in Ihre Praxis eintauchen können.

Tag 12 & 13 – Abreise oder Fortsetzung Ihrer Indienrundreise

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Delhi zurück und steigen am nächsten Morgen in den Flieger nach Frankfurt.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Indienurlaub aber auch verlängern und weitere Bausteine dazu buchen (s. unten). Gerne helfen wir Ihnen bei der Konfiguration und finden Bausteine für Sie, die besonders gut zusammenpassen. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Reise, die zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

Ihr Reiseleiter

Johannes Vogt

Schon als Jugendlicher kam Johannes mit indischer Philosophie und Heilarbeit in Berührung – und hat sich seither kontinuierlich mit diesen Themen beschäftigt. Johannes ist Yogalehrer, Thai-Bodyworker, Ayurveda-Berater und Musiker, reiste mehrfach nach Indien und absolvierte zahlreiche Weiterbildungen. Das Besondere an seinen Yogastunden ist sein Gitarrenspiel, das er gekonnt nutzt, um Räume der Heilung zu öffnen.

UNTERKÜNFTE

Auf den Spuren indischer Weisheit: Rundreise durch den Himalaya mit Yoga & Meditation

 

In Delhi übernachten Sie in einem internationalen 3-Sterne-Hotel in Flughafennähe. Die schallisolierten Zimmer sind mit Hightech-Matratzen, Wifi, Safe, TV, Kaffee- und Teezubereiter und einem komfortablen Bad ausgestattet.

Die folgenden vier Nächte verbringen Sie in Rishikesh in einem schicken 3-Sterne-Boutique-Hotel, das am Ganges gelegen ist. Von hier aus schauen Sie auf den heiligen Fluss, um den sich so viele Legenden ranken. Alle Räume sind mit einer Klimaanlage, Wifi, TV und anderen Annehmlichkeiten ausgestattet. Der Einrichtungsstil ist einfach, aber geschmackvoll und von regionalen Einflüssen geprägt.

 

In Nainital sind Sie für eine Nacht in der ehemaligen Residenz des Maharajas untergebracht, einem der besten Heritage-Hotels am Seeufer. Genießen Sie den Charme vergangener Zeiten in Kombination mit einer erstklassigen Einrichtung und einem schönen Blick über den See. Die Zimmer sind mit Tee- und Kaffeezubereiter, TV und Telefon ausgestattet.

 

Zwei Nächte verbringen Sie in einem schönen Hotel in Binsar, das an einem Hang gelegen ist und eine gute Sicht auf Berge und Täler mit Eichen, Zedern und Pinien bietet. In dieser grünen Oase fällt es leicht, abzuschalten. Die Zimmer sind heimelig eingerichtet: Hier erwarten Sie Steinwände, Holzfußböden und -mobiliar, große Fenster, Wifi sowie Bilder mit schönen Landschaftsaufnahmen.

 

Für die letzten zwei Nächte Ihrer Indienreise sind Sie im Haidakhan-Ashram untergebracht, der alle Gäste herzlich willkommen heißt. Einfachheit ist ein wesentlicher Teil der Lehren des Ashramgründers und daher ein wichtiges Element des Ashram-Lebensstils. Dementsprechend sind die Zimmer einfach eingerichtet – mehrere Gäste teilen sich ein Bad. Die Internet- und Mobilfunkverbindung ist eher unzuverlässig, auch der Strom kann ausfallen. Aus Respekt vor der indischen Tradition werden alle Gäste gebeten, vor allem in den Tempeln indische Kleidung zu tragen, die weit geschnitten ist und Schultern und Beine bedeckt.

LEISTUNGEN

Auf den Spuren indischer Weisheit: Rundreise durch den Himalaya mit Yoga & Meditation

Preise für die Indienreise 26.03.- 07.04.2018:

Frühbucher (bei Buchung bis 31.12.2017): Preis pro Person im Doppelzimmer 2.785 Euro

Normalpreis (bei Buchung ab 1.1. bis 15.1.2018): Preis pro Person im Doppelzimmer: 2.885 Euro

Zuschlag Einzelzimmer: 395 Euro (alle Übernachtungen außer im Haidakhan-Ashram)

 

Inklusivleistungen für 12 Tage:

  • Linienflüge in der Economy Class ab/nach Frankfurt nach Delhi
  • alle erforderlichen Transfers in Indien inkl. Zugfahrten
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer
  • 11 Tage inkl. Halbpension (Abendessen ohne Getränke)
  • Reise- und Programmleitung durch Johannes Vogt
  • Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten
  • Yoga, Meditation und Vorträge
  • Eintrittsgelder, Steuern
  • Vor Ort erwartet Sie Ihre eigene Yogamatte

 Nicht im Preis enthalten:

  • Visa-Gebühren für Indien
  • zusätzliche Mahlzeiten, die nicht im Programm enthalten sind
  • Versicherungen
  • Persönliche Ausgaben (Trinkgelder usw.)

Hinweise:

  • Teilnehmerzahl: mind. 8, max. 14
  • Voraussetzungen: Vorkenntnisse in Yoga oder Meditation sind nicht notwendig, aber offen für die Spiritualität Indiens und für innere Veränderungsprozesse zu sein, ist wichtig, da es bei dieser Reise auch um persönliches Wachstum geht.
  • Anmeldeschluss: 31.12.2017

Weitere zubuchbare Leistungen:

  • Versicherungen
  • Visa-Gebühren 

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Indien

Land & Leute

Ein Urlaub in Indien gleicht einer Reise durch verschiedene Welten: Verschneite Berggipfel und ausgedörrte Wüsten, Traumstrände und dichter Dschungel – Indien ist so vielfältig wie kaum ein anderes Land der Erde. In jedem Winkel prallen Tradition und Moderne aufeinander.

Die Millionenstädte sind laut und voller Menschen. Hochmoderne Luxushochhäuser grenzen an bettelarme Slums. Auf den Straßen kommen sich Autos, Rikschas und heilige Kühe in die Quere. Verschiedenste Ethnien, Sprachen und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Orte der Spiritualität und Geruhsamkeit, wechseln sich ab mit lebhaften Festivals. Die unzähligen Tempel und Paläste sind für uns neu und faszinierend zugleich. In den verwinkelten Gassen und turbulenten Basaren liegt der Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Es riecht süßlich, warm, scharf und streng. Nach Erde, Früchten und Gewürzen.

Wenn Sie das erste Mal nach Indien kommen, wird Sie das Land sehr überraschen – und manchmal herausfordern: Unfassbare Armut und strenge Klassenunterschieden gehören zum alltäglichen Straßenbild. Indiens Bürokratie gleicht einem stets wachsenden Monster. Und auch die unglaublichen Menschenmassen kosten Nerven. Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken! Denn hinter all dem steckt ein pulsierendes, abwechslungsreiches und zu tiefst beeindruckendes Reiseland.

Um Indien zu begreifen, sollten Sie nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hasten, sondern sich Zeit nehmen, um sich in die fremde Kultur hineinzufühlen. Der Subkontinent ist wie ein buntes Kaleidoskop voller Farben und Gerüche. Lassen Sie sich verzaubern und entdecken Sie die schier unendlichen Möglichkeiten . Egal, ob Sie die fremde Kultur kennenlernen wollen, auf der Suche nach Erleuchtung sind oder die Reise nutzen, um zu sich selbst zu finden: Nach einer Indien-Reise behaupteten viele, nicht mehr der- oder dieselbe zu sein.

Landessprache

Hindi und Englisch gelten als offizielle Landessprache. Außerdem sind offiziell 21 regionale Sprachen anerkannt, die teilweise auch über völlig eigene Schriftzeichen verfügen.
Es kann Ihnen passieren, dass Sie in einigen Landesteilen wie zum Beispiel im Süden auf Englisch besser als auf Hindi verstanden werden. Mit einem Lächeln und ein paar freundlichen Gesten kommen Sie jedoch überall weiter.

Religionen & Spiritualität

Indien ist Schmelztiegel von Religionen und Quelle für Spiritualität. Diese spielen im Alltag der Inder auch heute noch eine bedeutende Rolle. Gläubige drängen sich in den zahllosen Tempeln, Moscheen, Kirchen und an den vielen heiligen Orten. Überall im Land stehen geweihte Schreine, die bunte Blumenkränze schmücken. Und wenn Sie Lust haben im Taxi zu meditieren oder Mantras zu singen, wird sich kein Fahrer daran stören.
Über 80 Prozent der Inder sind Hindus, etwa 13 Prozent bekennen sich zum Islam, zweieinhalb Prozent zum Christentum und zwei Prozent gelten als Sikhs. Des Weiteren prägen Buddhisten, Jainisten, Parsen, Juden und viele andere Indien.

Wenn Sie einen Hindu-Tempel in den Bundesstaaten Tamil Nadu oder Kerala besuchen möchten, müssen Sie laut aktuellen Vorschriften traditionelle indische Kleidung tragen. Männer ziehen am besten lange Hosen und ein traditionelles Dhoti-Shirt oder weite Pajamas mit Kurta oder Sherwani (knielange Hemden) an. Frauen kaufen sich am besten einen Sari, eine lange Kurta mit Pajama-Hose und Schal oder einen langen Rock mit Bluse und Schal (Pavadai Thavani). Die Verkäufer vor Ort beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl passender Kleidungsstücke.

Klima & Reisezeit

Das Klima hängt stark vom jährlichen Monsun ab. Im April, Mai und Juni liegt drückende Hitze und ermüdende Luftfeuchtigkeit über dem Land. Der Monsun wälzt sich vom Süden nach Norden. Wie schon die britischen Kolonialherren vor hundert Jahren entkommen Sie der Hitze am besten in den angenehm kühlen Bergen und dem Hochland im Süden.

In der Hauptsaison zwischen Dezember und März herrscht recht angenehmes Wetter. Im Dezember und Januar ist es im Norden kühl bis kalt, vor allem in Richtung Himalaya. Ab Februar steigen die Temperaturen in ganz Indien. Für eine Reise in den Bundesstaat Ladakh eignet sich besonders die Zeit von Juli bis Anfang September. Bergpässe und Wanderwege sind weitgehend schneefrei und die Temperaturen sind mild.

Ab Herbst ist die Luft nach der langen Monsun-Zeit sehr angenehm. Gelegentlich entleeren sich die Wolken an der Südspitze und Südostküste Indiens noch in heftigen Regenschauern. Es ist noch nicht zu heiß, der Regen hat Luft und Land reingewaschen und die ganze Blütenpracht entfaltet sich.

Zeitverschiebung

Die Indische Standardzeit (Indian Standard Time = IST) ist der Mitteleuropäischen Zeit viereinhalb Stunden voraus. Während der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Deutschland nur 3,5 Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

Indiens Währung ist die Indische Rupie (INR). In den meisten städtischen Zentren gibt es Geldautomaten. Es ist jedoch ratsam, Bargeld oder Reiseschecks als stille Reserve mitzunehmen. An vielen Orten kann mit US-Dollar bezahlt werden. Als Kreditkarten nutzen Sie am besten MasterCard oder Visa, die unter anderem an Geldautomaten größerer Hotels und in Einkaufszentren akzeptiert werden.

Unterwegs im Land

Indien hat ein enges Verkehrsnetz aus unzähligen Bus-, Flug- und Bahnverbindungen. Fahren Sie bei dem chaotischen Straßenverkehr und den häufig dürftigen Straßen besser nicht selbst. Leisten Sie sich einen Fahrer mit Auto, was sogar für längere Strecken verhältnismäßig günstig ist.

Essen

Indiens Küche ist hervorragend und auf Grund der Größe des Landes sehr vielfältig. Vor allem Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten wie sonst in keinem anderen Land. Aber auch für Fleischesser ist bestens gesorgt.

Seien Sie vor allem an Straßenständen vorsichtig. Kaufen Sie dort nur Obst, das Sie noch selbst schälen müssen, zum Beispiel die wunderbar reifen Bananen. Verzichten Sie besser auf blutiges Fleisch. Auch von Leitungswasser raten wir dringend ab! Besorgen Sie sich besser in Flaschen abgefülltes Trinkwasser und achten Sie darauf, dass die Flaschen noch deutlich versiegelt sind!

Gesundheit

Aktuelle Empfehlungen für Impfungen und die Reiseapotheke erfahren Sie beim Auswärtigen Amt.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien grundsätzlich ein Visum. Mit einem deutschen Reisepass können Sie seit November 2014 bei Ankunft ein spezielles Touristenvisum erhalten. Dafür müssen Sie vor Ihrer Reise eine elektronische Reiseerlaubnis beantragen. Bitte informieren Sie sich hierzu beim Auswärtigen Amt.

Internet & Telefon

Wenn Sie sich hohe Roaming Kosten sparen möchten, besorgen Sie sich gleich nach Ankunft eine SIM-Karte für eines der indischen Handynetze. Die Karten bekommen Sie sogar gleich am Flughafen. Die Netzabdeckung ist in vielen Gebieten Indiens sehr gut. In manchen Bundesstaaten sind die Sicherheitsbestimmungen jedoch sehr hoch. Hier kann das Telefonieren mit dem Handy manchmal mehr Geduld erfordern.

WLAN finden Sie in manchen Unterkünften und in den vielen, auch in Indien sehr beliebten Coffee Shops.

Gut zu wissen

  • „Ja“ bedeutet nicht immer „Ja“. Ein Inder ist immer hilfsbereit und würde niemals eine Bitte mit einem „Nein“ ausschlagen. Bevor ein Fahrer zugibt, ein Hotel nicht zu finden, wird er lieber zehn Mal anhalten und nach dem Weg fragen.
  • Die Bevölkerung ist extrem neugierig. Die helle Haut- und Haarfarbe der Europäer fasziniert die Inder. Stellen Sie sich darauf ein, dass viele Fotos mit Ihnen machen wollen und Sie mit Fragen löchern werden.
  • Geben Sie Bettlern kein Geld auf der Straße. Sonst kann es passieren, dass sich sofort 50 andere Kinder oder Erwachsene mit offenen Händen um Sie versammeln. Spenden Sie lieber im Vorherein an eine Organisation, die dann wirklich dafür sorgt, dass das Geld gleichmäßig verteilt wird.
  • Die linke Hand gilt als unrein. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit Ihrer linken Hand essen oder oder sogar jemanden begrüßen.
  • „Namaste“ heißt „Guten Tag“. Das Grußwort nutzen Sie in Indien zu jeder Tageszeit. Dazu falten Sie die Hände vor der Brust zusammen und verbeugen sich leicht.
  • Lichten Sie keine öffentlichen Gebäude ab. An Flughäfen sowie Tempeln gilt ein striktes Fotografie -Verbot.
  • Socken statt Schuhe! Bevor Sie einen Tempel oder ein Privathaus betreten, ziehen Sie die Schuhe aus. Es wäre ein Frevel, wenn der Schmutz der Straße in das Innere des Gebäudes getragen wird. Um sich nicht auf dem heißen Boden die Füße zu verbrennen, sind Socken ratsam.