HIGHLIGHTS

  • Neuseelands beeindruckende Berge und Gletscher erleben Sie aus nächster Nähe: Mit einem Boot fahren Sie ganz nah an schroffe Eisbrocken heran, die in einem See treiben, und berühren die zarten Eiskristalle, aus denen sie bestehen.
  • Auf Wunsch fliegen Sie mit einem Helikopter über die beeindruckende Landschaft des Mount Cook Nationalparks, erheben sich über die höchsten Gipfel und landen auf einsamen Aussichtspunkten, an denen die Stille der Berge greifbar wird.
  • Wenn Sie möchten, können Sie das Land auch auf dem Rücken eines Pferdes erkunden und zu den milchigen, türkisblauen Seen reiten, die so charakteristisch für diesen Landstrich sind.

PROGRAMM

Seit Urzeiten formt der Tasman-Gletscher eine Landschaft, die europäische Pioniere vor gar nicht allzu langer Zeit erschlossen haben. Sie ließen sich hier nieder und bewirtschafteten das karge Land mit viel Geduld. Einen ganz anderen Blick auf die Bergriesen der neuseeländischen Südinsel haben die Maori, denen der Aoraki seit jeher heilig ist. Für sie ist dieser Berg ein Urahn, ein Teil der Familie. Auf dieser Reise ins Herz der Gletscher Neuseelands wandeln Sie auf den Spuren der Pioniere und der Maori, spüren das karge Land unter ihren Füßen, die mächtige Präsenz der schweigsamen Eisberge und die Vergänglichkeit jedes einzelnen Kristalls, aus dem sie bestehen.

1. Tag – Ankunft im Mount Cook Nationalpark

Am ersten Tag dieser Tour haben Sie Zeit, sich im Hotel frisch zu machen und die Umgebung kennen zu lernen. Vor einer imposanten Gletscherlandschaft neigen zarte Blumen ihre Köpfe im Wind. In der Ferne erhebt sich der Gipfel des höchsten Berges Neuseelands, der rund 3.700 Meter hohe Mount Cook. Im Herzen des Nationalparks genießen Sie das beschauliche Treiben des Mount Cook Village, die imposante Bergfront und die frische Luft Neuseelands.

2. Tag – Im ewigen Eis neuseeländischer Gletscher

Wenn Sie möchten, können Sie früh aufstehen und den Hooker Valley Track auf eigene Faust erkunden. Früh morgens haben Sie die schönen Wanderweg fast ganz für sich: Während der drei- bis vierstündigen Tour überqueren Sie Hängebrücken, wandern zwischen steilen Felswänden hindurch und an Gletschern vorbei, den größten Berg Neuseelands immer im Blick, bis Sie schließlich am Fuß des Mount Cook ankommen und eine imposante Aussicht genießen können.

Dann geht es auf zum Tasman-Gletscher, der über 27 Kilometer lang ist. Nachdem Sie eine halbe Stunde durch den Nationalpark gewandert sind, erreichen Sie das Ufer, an dem ein Boot auf Sie wartet. Damit fahren Sie zu tiefblauen Eisbrocken, die überall im See schwimmen, und kommen dem ewigen Eis Neuseelands ganz nah. Manche dieser Mini-Eisberge haben beeindruckende Formen angenommen: Spüren Sie die zarten Eiskristalle auf Ihrer Haut, aus denen die wuchtigen Eisbrocken bestehen. Manche Eiskristalle sehen zwar zerbrechlich aus, sind aber 500 Jahre alt. Rings um den See ragen schneebedeckte Gletscher in die Höhe. Aus der Ferne wacht der größte von ihnen, der Tasman-Gletscher, über das Land.

3. Tag – Optionale Touren: Per Helikopter oder Pferd durch den Nationalpark

Um den Lake Tekapo türmen sich die Berge der Südlichen Alpen, die in starkem Kontrast zum milchig-türkisen Wasser des Sees stehen. Am Ufer des Lake Tekapo befindet sich außerdem die wohl am häufigsten fotografierte Kirche Neuseelands, aus deren Altarfenster der Mount Cook zu sehen ist. Auf verschiedenen Wanderwegen können Sie die Gegend auf eigene Faust erkunden. Alternativ stehen mehrere Touren für Sie zur Auswahl, die Sie dazu buchen können. Entweder Sie erleben die eisige Gletscherwelt aus luftigen Höhen und landen per Helikopter auf einem malerischen Aussichtspunkt oder Sie machen sich zu Pferd auf in die Region. Alle buchbaren Leistungen finden Sie rechts unter „Zusatzpakete“.

4. Tag – Abreise bzw. Fortsetzung der Reise mit weiteren Bausteinen

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Neuseelandreise verlängern und weitere Touren dazu buchen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Konfiguration Ihrer Reise und finden für Sie Bausteine, die besonders gut zusammenpassen. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Reise, die zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

UNTERKÜNFTE

Gigantische Berge und Gletscher: Der heilige Aoraki im Westen Neuseelands

Zwei Nächte verbringen Sie im modern eingerichteten 3,5-Sterne-Hotel „Aoraki Court Motel“, das im Zentrum des Aoraki-Mount-Cook-Nationalparks gelegen ist. Im Hotel gibt es ein Restaurant, der Außenbereich verfügt über einen Tennisplatz und eine Terrasse. Die gemütlichen Gästezimmer sind jeweils mit Bad, einer kleinen Küche, einer privaten Terrasse, TV, Telefon und WLAN ausgestattet. Kontinentales Frühstück ist inklusive.

Die letzte Nacht verbringen Sie am See Tekapo in der Three Rivers Lodge, die ebenfalls 3,5 Sterne hat. Die Fenster des Boutique-Hotels sind besonders groß, damit Sie das tolle Panorama vor dem Haus genießen können. Badezimmer, Klimaanlage, Bodenheizung, TV und Internet stehen in jedem Zimmer zur Verfügung. Frühstück ist inklusive.

LEISTUNGEN

Gigantische Berge und Gletscher: Der heilige Aoraki im Westen Neuseelands

Preise:

  • ab 368 Euro pro Person im Zweibett-/Doppelzimmer mit Bad
  • ab 588 Euro im Einzelzimmer mit Bad

Inklusivleistungen:

  • Drei Übernachtungen im Doppelzimmer
  • Kontinentales Frühstück
  • Bootstour am Tasman-Gletscher
  • Alle aktuell geltenden Steuern

Nicht im Preis enthalten:

  • Internationaler Flug
  • Mittag- und Abendessen
  • Mietwagen
  • Helikopter-Touren und Reitausflüge
  • Persönliche Ausgaben
  • Versicherungen
  • Visagebühren

 

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Länderinfo

Wainando - Neuseeland

Land & Leute

Neuseeland könnte kaum vielfältiger sein: Vor den weißen Sandstränden kräuseln sich türkisblaue Wellen, dahinter erheben sich verschlungene Wälder mit riesigen Bäumen und urzeitlichen Farnen. Andernorts scheinen das ewige Eis der Gletscher und die erloschenen Vulkane den Himmel berühren zu wollen. Geysire zischen, Fjorde zerschneiden die Küsten und Wasserfälle prasseln auf die Erde. Das „Land der langen weißen Wolke“, wie die Maori ihre Heimat nennen, ist ein unberührtes Naturparadies.

Weite Teile Neuseelands sind deshalb so unberührt geblieben, weil sich die 4,5 Millionen Einwohner der Inseln auf einer Fläche verteilen, die rund doppelt so groß wie Deutschland ist. Viel Raum also, um auf versteckten Pfaden zu wandern und sich abseits der Zivilisation nach innen zu kehren.

Neben stillen Wanderrouten gibt es in Neuseeland auch pulsierende Städte, deren Einwohner als sehr entspannt gelten. Aber auch einen Hauch Exotik hat sich Neuseeland bewahrt: Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind Maori, die die kulturelle Landschaft der Inseln mitprägen. Sie feiern immer noch ihre traditionellen Feste, singen ihre althergebrachten Lieder und führen beeindruckende Kriegstänze auf. Früher lebten die Maori in einer Welt voller Naturgeister, ständig in Kontakt mit etwas, das größer war als sie selbst. Diese Spiritualität prägt Neuseeland bis heute – schließlich tragen viele Maori das Wissen um die Naturgeister nach wie vor in ihren Herzen. Viele Maori haben ihre spirituellen Wurzeln bewahrt und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung gern weiter.

Landessprache

In Neuseeland kommen Sie mit Englisch auf alle Fälle weiter, schließlich ist es die Amtssprache des Landes. Wundern Sie sich aber nicht, wenn Sie das ein oder andere Wort nicht verstehen: Viele Begriffe der Maori wurden einfach übernommen. Manche der Ureinwohner Neuseelands sprechen ihre traditionelle Sprache nach wie vor. Es gibt sogar einen Fernsehsender in ihrer Sprache.

Religionen & Spiritualität

Viele Neuseeländer sind Christen, gehören keiner Religion an oder sind auf der Suche nach einer neuen Spiritualität, die von Herzen kommt. Die Abgeschiedenheit in unberührter Natur lädt dazu ein, sich nach innen zu kehren und sich auf die Suche nach einer tieferen Wahrheit zu begeben. Deshalb gibt es in Neuseeland viele spirituelle Zentren verschiedenster Traditionen. Nicht zu vergessen die heiligen Stätten der Maori, die eine besondere Kraft ausstrahlen. Die tiefe Spiritualität der Maori, die immer noch lebendig ist, kann man an diesen Orten gut spüren. Aber auch die Kultur der Maori ist Ausdruck eines tiefen inneren Wissens.

Klima & Reisezeit

Wenn in Deutschland der erste Schnee fällt, sind Neuseelands saftige Wiesen mit Blumen übersät. Denn hier sind die Jahreszeiten umgedreht, im November ist es Frühling. Weil das Klima das ganze Jahr über mild ist, können Sie zu jeder Jahreszeit nach Neuseeland reisen. Hochsaison ist allerdings von Dezember bis Februar: Dann hat auf der Nordinsel um die 20°C, die Wassertemperaturen sind angenehm. Es ist aber auch relativ viel los, weil Schulferien.

Die Nachsaison bietet sich beispielsweise auf der Südinsel auch zum Skifahren an: Von Mai bis August sind die Übernachtungspreise niedrig, die Restaurants leerer und die Tagestemperaturen bewegen sich von -2 bis 15°C.

Zeitverschiebung

Neuseeland ist Deutschland zehn Stunden voraus: Wenn es hierzulande 17 Uhr ist, liegen die Neuseeländer längst in ihren Betten und schlafen. Von September bis April ist Sommerzeit, dann beträgt die Zeitverschiebung elf Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

In den Städten finden Sie überall Geldautomaten, die meisten Hotels und Restaurants nehmen aber auch Kreditkarten. Bezahlt wird mit dem „Neuseeländischen Dollar“, der rund 56 Cent wert ist.

Unterwegs im Land

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, an den sich Touristen gewöhnen müssen, die ein Auto mieten wollen. Zwar sind die Straßen gepflegt, aber in entlegenen Gebieten gibt es viele schmale Schotterpisten. Diese Gegenden sind landschaftlich häufig sehr reizvoll und meist nur mit dem Auto zu erreichen. Mit einem Leihwagen ist man außerdem besonders flexibel in der Reiseplanung.

Zwischen der verkehrsarmen Südinsel und der Nordinsel sind Fähren unterwegs, die übrigens auch die kleineren Inseln ansteuern. Auch das Zug- und Busnetz ist gut ausgebaut: Mit InterCity-Bussen und -Zügen kommen Sie bequem von einer Stadt zur nächsten.

Essen

Britische Einwanderer brachten ihre Essgewohnheiten mit nach Neuseeland, die ihre Nachkommen noch heute pflegen. So gehören Lammbraten mit Kartoffeln, Fish & Chips, Pasteten und Sandwiches zu den typisch neuseeländischen Gerichten. Aber auch die Maori haben die neuseeländische Küche mitgestaltet: „Hangi“ ist eine traditionelle Kochtechnik, bei der Erdöfen benutzt werden, um Fleisch, Gemüse und Süßspeisen zu garen. Mittlerweile gibt es „Hangi-Gerichte“ auch im Tiefkühlfach der Supermärkte.

In den letzten Jahren hat sich die Küche Neuseelands enorm gemausert: Köche brachten aus dem Ausland neue Raffinessen mit, die sie in ihren Restaurants mit einheimischen Zutaten und Rezepten weiterentwickelten. Besonders erwähnenswert ist auch die Kaffeekultur. In der noch so entlegensten Ecke findet man tollte Cafés mit einem mit jeder Menge Liebe gebrühtem Kaffee und leckeren kalorienreichen Muffinspezialitäten. Selbst Tankstellen haben hier eine Siebträgermaschine!

Gesundheit

Welche Impfungen für Neuseeland ratsam sind, erfahren Sie beispielsweise beim Auswärtigen Amt.

Einreisebestimmungen

Für Ihre Neuseelandreise brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum, wenn Sie maximal drei Monate unterwegs sind. Mitbringen müssen Sie lediglich Ihren Reisepass, der bis mindestens einen Monat nach Reiseende gültig sein muss. Zu aktuellen Einreisebestimmungen lesen Sie bitte unbedingt die Seite des Auswärtigen Amtes.

Internet & Telefon

Deutsche Handys funktionieren in Neuseeland problemlos – beim Telefonieren sollten Sie allerdings an die anfallenden Roaming-Gebühren denken. Alternativ können Sie sich auch eine neuseeländische SIM- oder Prepaid-Karte zulegen. Obwohl viele Teile Neuseelands sehr abgeschieden sind, reicht das Netz überraschend weit.