HIGHLIGHTS

  • Jenseits ausgetretener Wanderpfade sind Sie auf dieser Tour fast ganz für sich und können in die wilde Natur Neuseelands eintauchen.
  • Unterwegs begegnen Ihnen Delphine, die an den Küsten von Kaikoura zu Hause sind, und uralte Bäume, deren Äste schon in den Himmel ragten, als die Nordeuropäer gerade den Ackerbau entdeckten.
  • Sie übernachten auf einer traditionellen Schaffarm und lernen das neuseeländische Landleben aus nächster Nähe kennen.

PROGRAMM

Der „Kaikoura Coast Track“ gehört zu den schönsten Wanderrouten Neuseelands. Diese Tour dürfen maximal zehn Wanderer auf einmal starten, um das private Farmland zu schonen. Deshalb sind Sie hier fast ganz für sich, genießen die Stille der Berge, die tosende Brandung an den steilen Klippen und die wilde Buschlandschaft, an denen Ihr Weg vorbeiführt.

1. Tag – Ankunft in Kaikoura & Fahrt nach Ngaroma

Zwischen dem zerklüfteten Gebirgszug der Seaward Kaikoura Range und dem Pazifischen Ozean liegt das beschauliche Städtchen Kaikoura (zu Deutsch „Krebse essen“). Schon die Maori erkannten, wie lecker die Flusskrebse in dieser Region schmecken. Viele Urlauber kommen aber auch hierher, um die unzähligen Vogelarten, Delphine und Wale zu beobachten, die an Kaikouras Küsten zu Hause sind. Nach einer einstündigen Fahrt erreichen Sie Ngaroma, wo Ihre Küstenwanderung beginnt.

2. Tag – Entlang Kaikouras Küsten

Heute wartet eine vier- bis sechsstündige Tour auf Sie. Sie wandern an weitläufigen Sandstränden, struppigen Gräsern und schroffen Klippen entlang und beobachten Robben oder Delphine, die um die Wette schwimmen oder Saltos zum Besten geben. Die frische Brise im Gesicht, lassen Sie den Blick über die Weite des Ozeans schweifen und lauschen dem Tosen der Brandung. Aber auch das fruchtbare Land selbst ist eine Sehenswürdigkeit: 8.000 Jahre alte Baumstümpfe und Fossilien erzählen von der langen, bewegten Geschichte dieser Region. Nach einem herzhaften Mittagessen durchqueren Sie ein Naturschutzgebiet und Farmland, um schließlich auf einer abgelegenen Schaffarm anzukommen.

3. Tag – Fernblick an der Hawkswood Range

Die 13 Kilometer lange Wanderung führt Sie heute durch bewaldete Hügel und wildes Buschland, bis Sie schließlich die Hawkswood Range erreichen. Hier machen Sie Rast, um Ihren Blick ins Umland schweifen zu lassen: In der Ferne kräuseln sich die Wellen des Pazifischen Ozeans, die Berge von Kaikoura erheben sich majestätisch vor Ihnen und grüner Flaum füllt sanft abfallende Täler. Gönnen Sie sich eine Pause, um tief durchzuatmen und an der Schönheit der Natur Teil zu haben. Nach dem Mittagessen geht’s talwärts, vorbei an saftigen Wiesen und fruchtbarem Ackerland, bis Sie schließlich wieder in Ngaroma ankommen.

Abreise oder Fortsetzung mit weiteren Reise-Bausteinen

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Neuseelandreise verlängern und weitere Touren dazu buchen (s. unten). Gerne helfen wir Ihnen bei der Konfiguration Ihrer Reise und finden die Bausteine für Sie, die besonders gut zusammenpassen. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Reise, die zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

UNTERKÜNFTE

Kaikoura: Idyllische Küstenwanderung auf Neuseelands stillen Pfaden

Die erste Nacht verbringen Sie in gemütlichen und einfachen Zimmern des „Beach House“, das für Selbstversorgung steht. Hier können Sie beobachten, wie die Sonne hinter Kaikouras Bergen verschwindet und die Wellen des Ozeans langsam verblassen. Am nächsten Tag sind Sie in „The Whare“ zu Gast, einer abgelegenen Schaffarm. Hier sind Sie Teil des traditionellen Landlebens, das in manchen Winkeln Neuseelands nach wie vor gepflegt wird. Kontinentales Frühstück sowie Lunchpakete für das Mittagessen und zwei Abendessen sind mit dabei.

LEISTUNGEN

Kaikoura: Idyllische Küstenwanderung auf Neuseelands stillen Pfaden

Preise:

  • ab 318 Euro pro Person im Zweibett-/Doppelzimmer mit Etagenbad

Inklusivleistungen:

  • Unterkünfte für 2 Nächte
  • Kontinentales Frühstück
  • Lunchpakete für das Mittagessen am 2. & 3. Tag
  • 2 Abendessen
  • Bettwäsche

Nicht im Preis enthalten:

  • Internationaler Flug
  • Leihwagen
  • Persönliche Ausgaben
  • Versicherungen
  • Visagebühren

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Neuseeland

Land & Leute

Neuseeland könnte kaum vielfältiger sein: Vor den weißen Sandstränden kräuseln sich türkisblaue Wellen, dahinter erheben sich verschlungene Wälder mit riesigen Bäumen und urzeitlichen Farnen. Andernorts scheinen das ewige Eis der Gletscher und die erloschenen Vulkane den Himmel berühren zu wollen. Geysire zischen, Fjorde zerschneiden die Küsten und Wasserfälle prasseln auf die Erde. Das „Land der langen weißen Wolke“, wie die Maori ihre Heimat nennen, ist ein unberührtes Naturparadies.

Weite Teile Neuseelands sind deshalb so unberührt geblieben, weil sich die 4,5 Millionen Einwohner der Inseln auf einer Fläche verteilen, die rund doppelt so groß wie Deutschland ist. Viel Raum also, um auf versteckten Pfaden zu wandern und sich abseits der Zivilisation nach innen zu kehren.

Neben stillen Wanderrouten gibt es in Neuseeland auch pulsierende Städte, deren Einwohner als sehr entspannt gelten. Aber auch einen Hauch Exotik hat sich Neuseeland bewahrt: Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind Maori, die die kulturelle Landschaft der Inseln mitprägen. Sie feiern immer noch ihre traditionellen Feste, singen ihre althergebrachten Lieder und führen beeindruckende Kriegstänze auf. Früher lebten die Maori in einer Welt voller Naturgeister, ständig in Kontakt mit etwas, das größer war als sie selbst. Diese Spiritualität prägt Neuseeland bis heute – schließlich tragen viele Maori das Wissen um die Naturgeister nach wie vor in ihren Herzen. Viele Maori haben ihre spirituellen Wurzeln bewahrt und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung gern weiter.

Landessprache

In Neuseeland kommen Sie mit Englisch auf alle Fälle weiter, schließlich ist es die Amtssprache des Landes. Wundern Sie sich aber nicht, wenn Sie das ein oder andere Wort nicht verstehen: Viele Begriffe der Maori wurden einfach übernommen. Manche der Ureinwohner Neuseelands sprechen ihre traditionelle Sprache nach wie vor. Es gibt sogar einen Fernsehsender in ihrer Sprache.

Religionen & Spiritualität

Viele Neuseeländer sind Christen, gehören keiner Religion an oder sind auf der Suche nach einer neuen Spiritualität, die von Herzen kommt. Die Abgeschiedenheit in unberührter Natur lädt dazu ein, sich nach innen zu kehren und sich auf die Suche nach einer tieferen Wahrheit zu begeben. Deshalb gibt es in Neuseeland viele spirituelle Zentren verschiedenster Traditionen. Nicht zu vergessen die heiligen Stätten der Maori, die eine besondere Kraft ausstrahlen. Die tiefe Spiritualität der Maori, die immer noch lebendig ist, kann man an diesen Orten gut spüren. Aber auch die Kultur der Maori ist Ausdruck eines tiefen inneren Wissens.

Klima & Reisezeit

Wenn in Deutschland der erste Schnee fällt, sind Neuseelands saftige Wiesen mit Blumen übersät. Denn hier sind die Jahreszeiten umgedreht, im November ist es Frühling. Weil das Klima das ganze Jahr über mild ist, können Sie zu jeder Jahreszeit nach Neuseeland reisen. Hochsaison ist allerdings von Dezember bis Februar: Dann hat auf der Nordinsel um die 20°C, die Wassertemperaturen sind angenehm. Es ist aber auch relativ viel los, weil Schulferien.

Die Nachsaison bietet sich beispielsweise auf der Südinsel auch zum Skifahren an: Von Mai bis August sind die Übernachtungspreise niedrig, die Restaurants leerer und die Tagestemperaturen bewegen sich von -2 bis 15°C.

Zeitverschiebung

Neuseeland ist Deutschland zehn Stunden voraus: Wenn es hierzulande 17 Uhr ist, liegen die Neuseeländer längst in ihren Betten und schlafen. Von September bis April ist Sommerzeit, dann beträgt die Zeitverschiebung elf Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

In den Städten finden Sie überall Geldautomaten, die meisten Hotels und Restaurants nehmen aber auch Kreditkarten. Bezahlt wird mit dem „Neuseeländischen Dollar“, der rund 56 Cent wert ist.

Unterwegs im Land

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, an den sich Touristen gewöhnen müssen, die ein Auto mieten wollen. Zwar sind die Straßen gepflegt, aber in entlegenen Gebieten gibt es viele schmale Schotterpisten. Diese Gegenden sind landschaftlich häufig sehr reizvoll und meist nur mit dem Auto zu erreichen. Mit einem Leihwagen ist man außerdem besonders flexibel in der Reiseplanung.

Zwischen der verkehrsarmen Südinsel und der Nordinsel sind Fähren unterwegs, die übrigens auch die kleineren Inseln ansteuern. Auch das Zug- und Busnetz ist gut ausgebaut: Mit InterCity-Bussen und -Zügen kommen Sie bequem von einer Stadt zur nächsten.

Essen

Britische Einwanderer brachten ihre Essgewohnheiten mit nach Neuseeland, die ihre Nachkommen noch heute pflegen. So gehören Lammbraten mit Kartoffeln, Fish & Chips, Pasteten und Sandwiches zu den typisch neuseeländischen Gerichten. Aber auch die Maori haben die neuseeländische Küche mitgestaltet: „Hangi“ ist eine traditionelle Kochtechnik, bei der Erdöfen benutzt werden, um Fleisch, Gemüse und Süßspeisen zu garen. Mittlerweile gibt es „Hangi-Gerichte“ auch im Tiefkühlfach der Supermärkte.

In den letzten Jahren hat sich die Küche Neuseelands enorm gemausert: Köche brachten aus dem Ausland neue Raffinessen mit, die sie in ihren Restaurants mit einheimischen Zutaten und Rezepten weiterentwickelten. Besonders erwähnenswert ist auch die Kaffeekultur. In der noch so entlegensten Ecke findet man tollte Cafés mit einem mit jeder Menge Liebe gebrühtem Kaffee und leckeren kalorienreichen Muffinspezialitäten. Selbst Tankstellen haben hier eine Siebträgermaschine!

Gesundheit

Welche Impfungen für Neuseeland ratsam sind, erfahren Sie beispielsweise beim Auswärtigen Amt.

Einreisebestimmungen

Für Ihre Neuseelandreise brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum, wenn Sie maximal drei Monate unterwegs sind. Mitbringen müssen Sie lediglich Ihren Reisepass, der bis mindestens einen Monat nach Reiseende gültig sein muss. Zu aktuellen Einreisebestimmungen lesen Sie bitte unbedingt die Seite des Auswärtigen Amtes.

Internet & Telefon

Deutsche Handys funktionieren in Neuseeland problemlos – beim Telefonieren sollten Sie allerdings an die anfallenden Roaming-Gebühren denken. Alternativ können Sie sich auch eine neuseeländische SIM- oder Prepaid-Karte zulegen. Obwohl viele Teile Neuseelands sehr abgeschieden sind, reicht das Netz überraschend weit.