HIGHLIGHTS

  • Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel
  • Kurze, entspannte Wanderungen
  • Mächtige Gletscher, heiße Quellen, Küstenflair
  • 2 bis 3 Tage an einem Ort
  • Service-Hotline vor Ort

PROGRAMM

Rund um Island: Mit dem Mietwagen entspannt von Küste zu Küste

Bei dieser Rundreise lernen Sie die ganze Insel kennen: Mit dem Mietwagen fahren Sie von Küste zu Küste entlang der Ringstraße rund um Island, halten an den schönsten Sehenswürdigkeiten und wandern pro Tag rund zwei bis vier Stunden durch raue Landschaften zu tosenden Wasserfällen, heißen Quellen oder schönen Aussichtspunkten. Sie bestimmten das Tempo, damit Sie Ihre Reise voll und ganz genießen können.

1. Tag – Ankunft in Keflavík

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen nehmen Sie gleich Ihren Mietwagen entgegen. Wenn Sie früh ankommen, können Sie einen Abstecher in die Blaue Lagune machen. Das milchig-hellblaue Wasser ist nicht nur schön anzusehen, sondern soll auch eine heilende Wirkung haben.

2. Tag – Beliebte Naturschönheiten Islands

Heute stehen gleich drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands auf dem Programm: Der Wasserfall Gullfoss wälzt sich über eine Stufe, bevor er in den 32 Meter tiefer gelegenen Canyon stürzt. An sonnigen Tagen spannt sich ein Regenbogen über dem Abgrund.

Der nahe gelegene Geysir ist ebenfalls ein Erlebnis: Alle zehn Minuten schießt eine heiße Wasserfontäne rund 30 Meter in die Höhe.

Im Nationalpark Thingvellir wiederum wurde im Jahr 930 Geschichte geschrieben, als hier die erste Volksversammlung Islands tagte. Aber auch Geologen fasziniert dieser Landstrich: Es ist der ideale Ort, um die Kontinentalbewegungen zu beobachten. Nach einem zweistündigen Spaziergang fahren Sie weiter zu den Lavawasserfällen Hraunfossar und Barnafoss, die sich über mehrere hundert Meter schwarzes Gestein in die Tiefe stürzen.

3. Tag – Spaziergang über die Halbinsel Snaefellsnes

Erkunden Sie die Halbinsel Snaefellsnes, die voller Kraftorte sein soll, und spazieren Sie am Muschelsandstrand entlang, wo Sie dem Spiel der Brandung lauschen können. Nach einer Weile haben Sie einen tollen Ausblick auf den mächtigen Gletscher Snaefellsjökull mit seinem schneebedeckten Gipfel. An der schlichten Holzkirche bei Búdir können Sie eine Rast einlegen.

Wenn es klar ist, können Sie vom Berg Helgafell aus weit in die Bucht schauen. Jeder, der ohne zurückzublicken und ohne zu sprechen auf den Berg steigt, hat drei Wünsche frei, heißt es. Ob die Mönche, die hier im 11. Jahrhundert lebten, ebenfalls an diese Legende glaubten? Jedenfalls erinnert noch eine verwitterte Steinmauer an ihr Kloster.

4. Tag – Pferde und Stadtgeflüster

Über die Hochebene Laxárdalsheidi fahren Sie durch das Pferdezuchtgebiet Skagafjördur. Hier begegnen Ihnen immer wieder kleine braune Islandpferde, die friedlich auf ihren Weiden grasen. Besuchen Sie auch das Freilichtmuseum Glaumbær: Hier wird das Leben des 18. und 19. Jahrhunderts wieder lebendig.

Ihr nächster Halt ist Akureyri, eine kleine Stadt mit entspannter Atmosphäre und typisch nordeuropäischen Häusern. Nach einem gemütlichen Stadtbummel brechen Sie nach Mývatn-Húsavík auf.

5. Tag – Unterwegs im Lavagewirr

Heute besichtigen Sie die Pseudokrater bei Skútustaðir, die sich vor rund 3.000 Jahren bildeten, als heiße Lava auf sumpfigen Boden traf und Explosionen auslöste. Die großen Krater, die sich auf einer ansonsten flachen Ebene in die Küste gefressen haben, geben dem Landschaftsbild eine ganz individuelle Note.

Im Anschluss wandern Sie durch das Lavagewirr Dimmuborgir mit seinen künstlerisch wirkenden Felsformationen zum Aschekrater Hverfjall. Besuchen Sie auch die Schlammquellen von Námafjall, in denen es köchelt und dampft, und spazieren Sie durch die Lavafelder des Vulkangebiets Krafla. Eine weitere surreal anmutende Szenerie, die die Phantasie beflügelt.

6. Tag – Walbeobachtung und Wanderung

Heute fahren Sie an der Küste der Halbinsel Tjörnes entlang, in deren Klippen häufig Papageientaucher nisten. Nach einer Weile erreichen Sie das Fischerstädtchen Húsavík, die „Walhauptstadt Islands“. Hier können Sie eine Walbeobachtungstour machen, um die sanften Meeresriesen in freier Wildbahn zu erleben.

In der Schlucht Ásbyrgi können Sie zwischen zwei Wanderungen wählen, die gut begehbar sind und zu schönen Aussichtspunkten führen. Hier können Sie den Blick in die grünen Ebenen schweifen lassen oder die raue Schönheit der grauen Steilhänge genießen.

7. Tag – Die Kraft der Wasserfälle

Sie fahren in den Osten der Insel und machen einen Abstecher zum gewaltigen Wasserfall Dettifoss, der 100 Meter in die Tiefe stürzt. Am Nachmittag wandern Sie zum Wasserfall Fardagafoss, der deutlich kleiner ist, sich seinen Weg aber beharrlich durch kantige Felsen bahnt. Genießen Sie die Aussicht zum nächsten Dorf und zum See Lagarfljót. Hinter dem Wasserfall befindet sich außerdem eine kleine romantische Höhle.

8. Tag – Ostisländische Legenden

Sie fahren am schön gelegenen See Lagarfljót entlang, wo der Legende nach eine riesige Schlange zu Hause sein soll. Die nächste Station ist der Wasserfall Hengifoss. Sie wandern durch typisch isländische Landschaft, die steinig und voll rauer Schönheit ist. Wenn Sie ganz genau hinhören, bemerken Sie vielleicht den stillen Klang der einsamen Natur und spüren Ihren eigenen Herzschlag.

9. Tag – Im ewigen Eis

Heute passieren Sie die Ostfjorde mit ihren malerischen Dörfern und erreichen schließlich die Gletscherlagune Jökulsárlón. Hier schwimmen weiße und durchsichtig schimmernde Eisschollen übers Wasser, an den Küsten ragen weiß-bläuliche Gletscher in die Höhe. Wenn Sie möchten, können Sie eine Bootstour unternehmen und dem ewigen Eis ganz nah kommen. Aber auch eine Wanderung lohnt sich, die Sie an der Lagune entlang führt.

10. Tag – Im Vatnajökull Nationalpark

Am Morgen wandern Sie zum Wasserfall Svartifoss, der von schwarzen Basaltsäulen umgeben ist, die wie Orgelpfeifen aussehen. Danach spazieren Sie zur Gletscherzunge Skaftafellsjökull. Sie schmilzt auch im Sommer nicht, wenn an den Rändern grünes Gras aus der Erde sprießt. Halten Sie kurz inne, um diesen Kontrast auf sich wirken zu lassen und sich mit ein paar tiefen Atemzügen zu erfrischen.

11. Tag – Am Vogelfelsen Dyrhólaey

Am 11. Tag Ihrer Reise wartet eine dreistündige Wanderung zum Vogelfelsen Dyrhólaey auf Sie, wo Seeschwalben und Papageitaucher nisten. Noch heute liegt ein leichter Schwefelgeruch in der Luft, der seit einem Vulkanausbruch vor 80.000 Jahren typisch für diese Gegend ist.

Oben auf der gigantischen Steilwand haben Sie einen schönen Ausblick aufs stille Meer, auf den Plateaugletscher Mýrdalsjökull und die schwarzen Felsnadeln vor Vík. An der Spitze des Kaps befindet sich ein malerisches Felsentor, durch das Boote fahren können. Machen Sie Rast und genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft Islands, die sich vor Ihnen ausbreitet. Dann spazieren Sie eine Stunde lang weiter nach Reynisfjara.

12. Tag – Isländisches Kulturerbe

Heute besuchen Sie die Wasserfälle Skógafoss, hinter dem die Wikinger eins einen Schatz versteckt haben sollen, und Seljalandsfoss. Hier können Sie hinter das herabstürzende Wasser treten und von dort in die weite Landschaft blicken.

Im Anschluss entdecken Sie im Skógarmuseum, wie der isländische Alltag aussah, bevor es Straßen gab, und welchem Handwerk die alten Isländer nachgingen. Wenn sie einige der 15.000 Ausstellungsstücke bewundert haben, können Sie eine zweistündige Wanderung zum romantisch gelegenen, alten Schwimmbad Seljavallalaug machen, das immer noch geöffnet ist.

13. Tag – Auf der Vulkaninsel

Sie setzen zur Vulkaninsel Heimaey über und wandern über den grünen Bergkamm von Dalfjall und Moldi. Machen Sie kurz Rast, um auf die Brandung zu blicken, die weit unter Ihnen tost, und halten Sie Ausschau nach Papageitauchern, die auf der ganzen Insel zu Hause sind.

Im Anschluss wandern Sie in einer Stunde auf den Vulkan Eldfell, der vor rund 45 Jahren das letzte Mal ausbrach.

14. Tag – Heiße Quellen von Reykjadalur

Am vorletzten Tag Ihrer Reise fahren Sie durch Selfoss, mit 6656 Einwohnern die größte Stadt Südislands, nach Hveragerdi. Sie wandern in 4,5 Stunden durch das Tal Reykjadalur, wo immer wieder Dampf aus dem Fluss aufsteigt, den viele heiße Quellen speisen. Nehmen Sie sich Zeit, um es sich im warmen Wasser gut gehen zu lassen und diese verzauberte Landschaft zu genießen. Im Anschluss fahren Sie weiter nach Reykjavík.

15. Tag – Abflug oder Verlängerung der Reise mit weiteren Bausteinen

Sie haben vor Ihrem Abflug noch Zeit? Dann besuchen Sie die Blaue Lagune. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Aufenthalt aber auch verlängern. Weiter unten finden Sie Touren, die Ihre Autorundreise gut ergänzen. Gern beraten wir Sie auch persönlich, welche Bausteine am besten zusammenpassen

UNTERKÜNFTE

Typisch isländische Hotels

Meist bleiben Sie zwei bis drei Tage an einem Ort, so dass Sie genug Zeit haben, entspannt die Gegend zu erkunden. Sie übernachten in einfachen, typisch isländischen Hotels, damit Ihr Aufenthalt zu einem authentischen Erlebnis wird. Teilweise haben die Unterkünfte Etagenduschen und -toiletten, teilweise sind die Zimmer mit Bädern ausgestattet. Wenn Sie möchten, können Sie auf Anfrage natürlich auch höhere Kategorien buchen.

LEISTUNGEN

Mit dem Mietwagen entspannt von Küste zu Küste

Preise für 1. Mai bis 15. September 2019:

ab 2.981 Euro pro Person im Doppelzimmer

Inklusivleistungen:

  • Flug mit Icelandair
  • 14 Übernachtungen mit Frühstück
  • Mietwagen inkl. Vollkaskoversicherung mit reduziertem Selbstbehalt
  • Karten, Reiseführer mit vielen Tipps, Routenplaner
  • Erlebnisgutscheine
  • deutschsprachiges Servicetelefon vor Ort
  • Alle aktuell geltenden Steuern

Nicht im Preis enthalten:

  • Mittag- und Abendessen
  • Eintritte und Kosten für Fähren, Bootstouren etc.
  • Persönliche Ausgaben (Getränke, etc.)
  • Reiseversicherung

Services und Hinweise:

  • Der Fahrer muss mindestens 20 Jahre (beim Jeep mind. 23 Jahre) alt sein, seit mindestens einem Jahr einen Führerschein haben und bei der Übergabe des Fahrzeugs eine Kreditkarte vorzeigen.

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Island

Land & Leute

Südlich des Polarkreises erstreckt sich eine raue Landschaft, deren Wüsten aus Stein, Sand und Lava an längst vergangene Zeiten erinnern. Hier brodelt die Kraft der Natur unter der Erde, entlädt sich in Vulkanen, Geysiren und sprudelnden Quellen.

In Island treffen Sie auf die wohl vielfältigste Landschaft Europas. Die immer noch aktiven Vulkane haben Meere aus erstarrter Lava hinterlassen, über die der raue Wind pfeift. Darüber pulsieren in kalten Winternächsten die weltberühmten Nordlichter, die die Einwohner Islands seit jeher faszinieren. Ihren Sagen nach werden in den gelb-grünen Lichtern die Seelen der Verstorbenen sichtbar …

An den Klippen der Fjorde sträuben sich immer wieder bunte Häuschen gegen den Wind. Rund 330.000 Einwohner zählt Island, die meisten sind in der Hauptstadt Reykjavík zu Hause. Ein Drittel lebt auf der Insel verstreut, in kleinen Städten und auf dem Land. Auf den grünen Weiden der Ebenen grasen Schafe und Pferde – sie trotzen den Naturgewalten der Insel genauso wie die Menschen, die hier seit Jahrhunderten leben.

Landessprache

Die offizielle Amtssprache ist Isländisch, eine Sprache so alt wie das Land. Die Grammatik hat sich in den letzten tausend Jahren kaum verändert und erinnert an das Altnordische früherer Zeiten. Modernen Fremdwörtern misstrauen die Isländer: Statt Anglizismen zu übernehmen, erfinden sie lieber neue Worte. Ihren „Computer“ nennen sie beispielsweise „Zahlenvorhersager“. Doch um mit den Einheimischen in Kontakt zu treten, müssen Sie kein Isländisch lernen: Die meisten sprechen auch Englisch.

Religionen & Spiritualität

Der Großteil der isländischen Bevölkerung gehört der evangelischen Staatskirche an. Doch in einem Land, das sich auf derart beeindruckenden Landschaften gründet, hat die Naturreligion immer noch ihren Platz. Bis heute glauben viele Einheimische an Elfen und das sogenannte Huldufolk, das in Felsen und auf Hügeln leben soll. Bloße Symbole für die Kraft der Natur? Fragen Sie am besten die Isländer selbst, was es mit diesen mystischen Gestalten auf sich hat.

Klima & Reisezeit

Viele Touristen besuchen die größte Vulkaninsel der Erde im Sommer, wenn die Temperaturen milder sind. Von Juni bis August hat es durchschnittlich 13 Grad. Jetzt sind die Nächte hell, die Sonne geht kaum unter und es regnet selten.

Der Winter im Süden Islands ist dank des Irmingerstrom nicht so kalt, wie viele denken. In Reykjavík hat es auch im Januar um die Null Grad. Die frischen Winde sind allerdings nicht zu unterschätzen – warme Kleidung ist ein Muss, wenn Sie die sagenumwobenen Nordlichter sehen möchten. Auch die Regenhose sollte zu jeder Jahreszeit mit ins Gepäck, schließlich ist das Wetter in Island sehr wechselhaft.

Zeitverschiebung

Wenn es in Deutschland 12 Uhr schlägt, ist es in Island erst 11. Im Sommer ist es sogar erst 10 Uhr, da die Isländer ihre Uhren nicht vorstellen.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

In Island können Sie leider nicht mit Euro bezahlen, aber es ist gar kein Problem, an isländische „króna“ zu kommen. Die Geldautomaten akzeptieren EC-Karten, auch Kreditkarten sind in der Regel gern gesehen. In den Banken, die bis 16 Uhr geöffnet haben, können Sie isländisches Geld abheben.

Unterwegs im Land

Wer einen deutschen Führerschein besitzt, darf sich ein Auto mieten und damit die Insel erkunden. Weil Island jenseits der Hauptstadt allerdings sehr dünn besiedelt ist, bestehen die Straßen teilweise nur aus Schotterpisten. Alternativ steht ein relativ gut ausgebautes Busnetz zur Verfügung, das Sie von einer Stadt zur nächsten bringt.

Essen

Die traditionelle isländische Küche mag’s einfach: Kartoffeln, Getreide und vor allem Fisch gibt es in verschiedenen Variationen, am liebsten von guter Qualität und aus der Region. Einige der alten Speisen essen die Isländer bis heute gern: Wenn sich der Winter dem Ende neigt, kommen traditionell konservierte Lebensmittel auf den Tisch. Schließlich steht der Frühling nach wie vor für Frische und Erneuerung.

Gesundheit

Welche Impfungen Sie für Ihre Islandreise auffrischen sollten, erfahren Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Einreisebestimmungen

Nur für einen Aufenthalt über drei Monate ist eine Registrierung erforderlich. Ansonsten genügt der gültige Reisepass oder Personalausweis, um Island zu erkunden. Bitte erkundigen Sie sich aktuell aber immer auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Internet & Telefon

Im Landesinneren kann es Funklöcher geben, aber die meisten Mobiltelefone sind mit dem isländischen GSM-Netz einsetzbar. Am Flughafen können Sie Prepaid-Karten fürs isländische Netz erwerben. Ähnliches gilt fürs mobile Internet: Mit speziellen USB-Sticks können Smartphone-Nutzer auch unterwegs im Internet surfen.

Gut zu wissen

Im Sommer ist es fast immer hell, sogar in der Nacht. Ganz anders im Winter: Dann beschränkt sich das Tageslicht auf fünf Stunden und die Zeit der Dämmerung. Frühling und Herbst sind dagegen wie in Deutschland.

Übrigens: Seit 2006 können Sie in Island wieder Walfleisch kaufen. Die deutsche Politik will dem Walfang jedoch einen Riegel vorschieben: Wer Walfleisch nach Deutschland einführt, macht sich strafbar.