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Landesinfos zu Südafrika

Länder-Infos

Land & Leute

Südafrika gehört zu den schönsten Zielen für Safaris. Hier sind Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten und Nilpferde zu Hause. Aber vielleicht bemerkst du auch eine Schildkröte, die am Straßenrand gemächlich einen Schritt vor den anderen setzt und sich vom Verkehr kaum beeindrucken lässt. Bei einer Fahrt durch die Reservate kommst du den Tieren und dem Rhythmus der Natur ganz nah.

Die Landschaft Südafrikas ist sehr vielfältig: Genieße die Einsamkeit der Halbwüsten, über denen nachts ein umwerfender Sternenhimmel funkelt. Oder wandere durch wilde Canyons und üppige Weinanbaugebiete. An den Küsten kannst du mit Haien tauchen, über lange Strände spazieren oder majestätische Wale beobachten.

Südafrikaner sind sehr offen und locker. Sie interessieren sich häufig weniger für Status und Prestige, sondern leben im Hier und Jetzt. Eine gute Gelegenheit, ebenfalls ganz im Moment zu sein.

Landessprache

In Südafrika gibt es elf anerkannte Landessprachen, darunter Englisch und Afrikaans. Englisch gilt als die führende Verkehrssprache, deshalb wirst du dich damit gut verständigen können. Rund um Kapstadt sprechen auch einige Deutsch.

Religion & Spiritualität

Die meisten Südafrikaner sind Christen. Neben der römisch-katholischen Kirche gibt es viele weitere Zweige, wie zum Beispiel die Zion Christian Church. Die sogenannten „Schwarzen Kirchen“ beziehen traditionelle afrikanische Glaubensvorstellungen in ihre Gottesdienste ein. Die Messen strotzen vor Lebenslust, es wird musiziert und gefeiert.

Vor allem auf dem Land gibt es natürlich auch viele Afrikaner, die der traditionellen Naturreligion angehören. Sie glauben daran, dass die ganze Natur beseelt ist, und verbinden sich in tranceartigen Tänzen mit ihrer Kraft.

Klima & Reisezeit

Das Klima Südafrikas ist warm, sonnig und trocken. Es gibt drei Klimazonen: Im Südosten fällt mehr Regen und es ist etwas kühler als im Nordwesten. Besonders trocken ist das hochgelegene Landesinnere. Die Tagestemperaturen in Kapstadt liegen zwischen 17 und 26°C. Grundsätzlich kannst du das ganze Jahr über nach Südafrika reisen, aber jede Region hat ihre eigenen idealen Reisezeiten.

Wenn in Europa der Winter beginnt, ist in Südafrika Sommer. Als beste Reisezeit für Safaris gelten die Monate von Juni bis September. Das Klima ist dann mild und trocken und lockt die Tiere aus ihren Verstecken. Wenn du Wale beobachten möchtest, sind die Chancen von Juli bis Oktober am größten.

Zeitverschiebung

Südafrika ist Deutschland eine Stunde voraus.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

Zahlungsmittel sind Südafrikanische Rand. Geldautomaten sind weit verbreitet, sodass du problemlos an Bargeld kommst. Auch Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Es macht Sinn, ein paar Scheine und Münzen parat zu haben, um kleinere Summen bar zu bezahlen. Vermeide es jedoch, größere Beträge mitzuführen. Bewahre deine EC- oder Kreditkarte am besten in einer Hüfttasche auf, die unter der Hose verborgen ist. Kartenbetrug ist keine Seltenheit in Südafrika.

Als Alternative gibt es außerdem die Unique Rand Card, die extra für Touristen entwickelt wurde. Du kannst die Karte aufladen und überall damit bezahlen, wo Maestro-Karten akzeptiert werden. So brauchst du dir nicht dauernd Gedanken um den Wechselkurs zu machen und musst kaum Bargeld mitnehmen. Die URCard hat außerdem keine Verbindung zu deinem Konto, das bei Diebstahl also unangetastet bleibt.

Unterwegs im Land

Kleinbusse fahren viele Sehenswürdigkeiten an. Sie sind in der Regel pünktlich, bequem und sicher. Überregionale Fernbusse sind dagegen das wichtigste öffentliche Transportmittel, wenn du weitere Strecken zurücklegen möchtest. Die meisten bieten genug Beinfreiheit und eine Klima-Anlage, fahren aber häufig Haltestellen außerhalb der Städte an.

Die staatlichen Expresszüge sind eher langsam und die privaten Luxuszüge schnell ausgebucht. Daher ist der Mietwagen eine bessere Alternative zur Busfahrt. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und es herrscht Linksverkehr.

Essen

Die Küche Südafrikas spiegelt die bewegte Geschichte des Landes wider. Niederländische, britische und indische Einwanderer, indonesische Sklaven und afrikanische Ureinwohner haben ihre Traditionen eingebracht. Ein typisches Gericht ist Bobotie, ein Auflauf, der an britischen Meat Pie erinnert und mit malayischen Gewürzen zubereitet wird.

In den Restaurants gibt es exotische Gerichte mit Straußen- oder Krokodilfleisch, aber auch den allseits beliebten afrikanischen Maisbrei. Zur Auswahl stehen häufig aber auch Pasta, Salate und Burger, ganz nach europäischem Vorbild.

Gesundheit

Bei einem längeren transitbedingten Aufenthalt in einem Gelbfieber-Gebiet wie zum Beispiel Nairobi oder Addis Abeba ist eine Gelbfieberimpfung sinnvoll. Neben den Standardimpfungen empfiehlt das Auswärtige Amt außerdem einen Impfschutz gegen Hepatitis A. Bei besonderer Gefährdung oder Langzeitaufenthalten sind auch Impfungen gegen Hepatitis B und Tollwut empfehlenswert. Bitte halte hierzu Rücksprache mit deinem Hausarzt. Mehr erfährst du hier.

Unseren Gästen stellen wir vor der Reise auch aktuelle Hygiene- und Gesundheitsinformationen zur Verfügung. Die umfassendsten und aktuellsten Informationen zu aktuellen Hygienevorschriften und Rahmenbedingungen erhältst du beim zuständigen Gesundheitsamt und Tropeninstituten. Wir empfehlen außerdem, dich vom Arzt des Vertrauens beraten zu lassen.

Einreisebestimmungen

Als deutscher Staatsbürger benötigst du für einen Aufenthalt bis 90 Tage kein Visum. Wichtig ist, dass dein Reisepass auch nach der Reise noch mindestens 30 Tage gültig ist und du ein Rückflugticket hast. Am Flughafen erhältst du dann üblicherweise ein Touristen-Visum, das für einen Aufenthalt bis maximal 90 Tage gültig ist. Mehr erfährst du hier.

Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen findest du jederzeit beim Auswärtigen Amt.

Internet & Telefon

Wer häufig ins Netz will, kann sich eine lokale SIM-Karte zulegen. Du kannst die Karte inklusive Guthaben bereits in Deutschland oder am Flughafen in Südafrika erwerben. Ansonsten kannst du auch das WLAN deines Hotels nutzen. Gespräche nach Deutschland sind dann allerdings sehr teuer. In der Regel haben alle besiedelten Gebiete eine Verbindung.

Gut zu wissen

In Wildparks ist es verboten, Tiere zu füttern. Wenn du an einem Parkplatz Rast machst und einen Pavian siehst, öffne besser nicht die Türen. Die Affen haben ihre Scheu vor Menschen vollkommen verloren und durchwühlen Autos blitzschnell nach Essen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.