HIGHLIGHTS

  • Indische Weisheit und Kraftorte nicht von außen, sondern von innen erleben
  • Täglich Yoga, Meditation oder Mantrasingen, um sich mit seinem tiefsten Sein zu verbinden
  • Ashram-Atmosphäre in den Zentren indischer Meister erleben (Amma, Ramana Maharshi, Sivananda)
  • Reise- und Programmleitung durch Johannes Vogt
  • Gemütliche Hausboottour durch Keralas Backwaters
  • Große Tempelanlagen Südindiens entdecken
  • Spirituelles Stadt-Projekt Auroville
  • Zeremonien
  • Baden an einem der schönsten Sandstrände Keralas
  • 2 Tage Strand

PROGRAMM

Die Weisheit Südindiens entdecken: Pilgerreise mit Yoga, Meditation und Mantras

Südindien birgt viele Schätze. Hier gibt es uralte Tempelruinen, lebendige Ashrams und Höhlen, in denen auch heute noch große Meister meditieren. Bei dieser Rundreise sind Sie als Pilger unterwegs, erleben indische Weisheit von innen heraus und lassen sie im Yoga lebendig werden. Sie meditieren an besonderen Orten und erleben beim Mantrasingen vielleicht, wie viel Freude das gemeinsame Singen macht und wie gut es tut. Der deutsche Yogalehrer Johannes Vogt begleitet die Gruppe bei dieser Pilgerreise und gibt sein Wissen über Indien und Yoga gerne weiter.

Tag 1– Anreise

Heute fliegen Sie von Deutschland nach Chennai.

Tag 2 – Französischer Charme in Pondicherry

Vom Flughafen aus fahren Sie in 3,5 Stunden nach Pondicherry. Die ehemalige französische Kolonie hat ihren Charme bewahrt: Neben typisch indischen Tempeln, Rikshas und Kühen gibt es hier auch heute noch französische Häuser.

Ganz in der Nähe des französischen Viertels befindet sich der Strand mit einer schönen Promenade – eine weitere Seltenheit in Indien. Hier gibt es viele internationale Restaurants, in denen sich auch Gäste aus dem Westen tummeln, die weiter zum spirituellen Zentrum Auroville wollen.

Sie besuchen auch den Sri Aurobindo Ashram. Sri Aurobindo hat den integralen Yoga entwickelt, der den Menschen befreien und ihn transformieren soll. Sein Ashram ist sehr offen für verschiedene spirituelle Disziplinen.

Tag 3 – Vom Traum zur Wirklichkeit: Auroville

Heute verbringen Sie den ganzen Tag in Auroville, einer Stadt, die Raum für lebenslanges Lernen schafft, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft baut und ein Zentrum für spirituelle Entwicklung ist.

Namensgeber der Stadt ist Sri Aurobindo, ein hinduistischer Mystiker, Yogi und Guru. In seinem Werk verbindet er die humanistische Bildung des Westens mit den Weisheitslehren Indiens. Wohl auch ein Grund, warum 20 % der Einwohner dieser Stadt Franzosen und Deutsche sind.

Hier erkunden Sie, wie die etwa 100 Communities organisiert sind, wie die Gemeinschaft aus einem Ödland eine grüne Oase schuf und was die goldene Kuppel des Matrimandirs, des Tempels der Mutter, zu bedeuten hat. Halten Sie am Grab Sri Aurobindos kurz inne, um die Dankbarkeit zu spüren, die so viele seiner Schüler hier empfunden haben.

Auf dem schönen Gelände gibt es sicherlich die Möglichkeit zu meditieren.

Tag 4– Im Ramana Maharshi Ashram

Auf der zwei- bis dreistündigen Fahrt nach Thiruvannamalai halten Sie an den Ruinen des Gingee Forts, das als eines der uneinnehmbarsten in ganz Indien galt. In einer ruhigen Ecke können Sie Yoga machen und den vielen Geschichten nachspüren, die in diesen alten Mauern schlummern.

Im Anschluss fahren Sie weiter nach Thiruvannamalai. Die Stadt ist für den Ramana Maharshi Ashram bekannt, den Sie am Abend für eine Zeremonie besuchen. Ramana Maharshi galt als ein Jivanmukta, al ein „im Leben Befreiter“. Schon bald sammelten sich Schüler um ihn, die er bei der Suche nach ihrem wahren Selbst unterstützte. Erkunden Sie den Ashram und werden Sie Teil der entspannten Atmosphäre.

Tag 5 – Besuch im Shiva-Tempel

Nach dem Morgenyoga besuchen Sie den Arunachaleswarar-Tempel, einen der ältesten Shiva-Tempel Indiens und einer der größten Südindiens. Pilger aus dem Ausland dürfen hier ganz nahe an den Altar heran, so dass Sie die Zeremonie am Ort des Geschehens miterleben können. Vielleicht spüren Sie hier, wie lebendig der hinduistische Glaube noch heute ist. Der Tag endet mit Yoga oder einer Abendzeremonie im Ashram. Vielleicht können Sie dabei das ein oder andere alte Muster lösen, das Ihren innersten Wesenskern verbirgt.

Tag 6 – Auf dem heiligen Berg Arunachala

Heute gehen Sie in Stille auf den Arunachala. Dieser Berg wird als Shiva selbst angesehen und gehört zu den fünf wichtigsten Orten Südindiens, die den Shivaiten heilig sind. Sie haben genug Zeit um in der Virupaksha Höhle und dem Skanda Ashram, welche in der Mitte des Berges zu meditieren. Hier lebte Ramana Maharshi insgesamt 23 Jahre. Viele spirituell Suchende kommen hierher um in Stille zu sitzen. Manche berichten von tiefen Erfahrungen.

Nach dem Mittagessen im Ashram steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend singen Sie spirituelle Lieder (Kirtan) oder sind bei einer Zeremonie im Ashram dabei.

Tag 7 – UNESCO-Welterbe-Tempel

Ihr Tag startet frühmorgens mit Yoga. Danach beginnt die insgesamt fünfstündige Fahrt nach Kumbakonam. Auf dem Weg liegt der UNESCO-Tempel Gangaikondacholapuram, der für seine Skulpturen bekannt ist. Umgeben von diesem architektonischen Meisterwerk können Sie Yoga üben. Auch der Airavatesvara-Tempel gehört mit seinen schönen Malereien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier können Sie meditieren oder beten wie die anderen Pilger.

Später fahren Sie nach Kumbakonam, wo Sie am Abend Einblicke in die indische Kochkunst erhalten. Ihr Tag endet mit Yoga oder Kirtan auf der Kokosnussfarm Ihres Resorts.

Tag 8 – Traditionelle Kultur in Tanjore

Morgens besuchen Sie einen Gemüsemarkt, der der zweitgrößte in ganz Asien sein soll. Dann fahren Sie nach Tanjore, um den Großen Tempel und eine Kunstgalerie zu besuchen. Die Stadt ist seit vielen Jahrhunderten ein kulturelles Zentrum für Kunst und Musik. Hier gibt es einen ganz eigenen Stil, der sich an der Tradition orientiert und häufig religiöse Hintergründe hat. In Tanjore haben Sie reichlich Zeit für Yoga, um die Weisheit Indiens auch im Inneren zu suchen.

Tag 9 – Madurai, Athen des Ostens

Heute fahren Sie in fünf Stunden nach Madurai. Sie halten unterwegs in Sreerangam, wo der Tempel mit dem größten Turm Indiens steht. Nehmen Sie sich Zeit, es indischen Pilgern gleichzutun und in seine Atmosphäre einzutauchen.

In einer der ältesten Städte Indiens, Madurai, besuchen sie den Minakshi-Tempel.  Hier können Sie meditieren oder beten.

Tag 10 – Auf einer Bio-Farm

Nach dem Frühstück und Yoga im Hotel fahren Sie weiter nach Periyar (insg. 3,5 Stunden Fahrtzeit), einem beliebten Ziel für Wildtierbeobachtung in Kerala. Unterwegs halten Sie an einer Bio-Farm, die sich im Herzen des von Bergen umgebenen Cumbum-Tals befindet. Hier werden Sie durch Obstgärten mit Granatapfel-, Mango- und Papayabäumen geführt, erfahren mehr über das Landleben, machen Yoga und können den Wachturm besteigen. Dort erwartet Sie eine schöne Aussicht.

In Periyar angekommen, besuchen Sie eine Gewürzfarm, um mehr über die vielen verschiedenen Gewürze Indiens zu erfahren. Bei einer Yoga-Stunde am Abend wenden Sie den Blick wieder nach innen.

Tag 11 – Mit dem Hausboot durch die Backwaters

Nach dem Yoga geht es auf nach Alleppey, um von dort mit dem Hausboot durch die Backwaters zu fahren. Von hier aus sehen Sie das unberührte und sonst unzugängliche ländliche Kerala. Sie fahren an Mangrovenwäldern, Palmenhainen und Reisfeldern vorbei, die mit Kanälen durchzogen sind. Sie halten immer wieder an, um an den Ufern zu picknicken. Genießen Sie den Wind auf Ihrer Haut, die warmen Sonnenstrahlen und das üppige Grün der Umgebung. Freuen Sie sich auch darauf, umgeben von den stillen Gewässern mit Gleichgesinnten Mantren zu singen.

 Tag 12 – Keralas malerischer Sandstrand

Ihr Tag beginnt mit Yoga am Ufer der Backwaters, wo Sie sich mit der Kraft der Natur verbinden können. Danach steuern Sie einen der beliebtesten Strände Keralas an. Die geschützte Bucht, das azurblaue Wasser und die Palmenhaine auf goldenem Sand machen Kovalam so malerisch. Hier lohnt sich auch ein Tauchausflug.

Unterwegs halten Sie am Mata Amrita Ashram. Hier leben Menschen verschiedenster Länder friedlich zusammen, um Amma zu sehen, die mit ihrer Umarmung ihre Weisheit weitergibt.

Tag 13 – Ein Tag am Strand

Morgens und abends wartet eine Yoga-Stunde auf Sie, um zu entspannen und den Geist klarer werden zu lassen. Ansonsten haben Sie heute den ganzen Tag Zeit, um Kovalam zu erkunden. Gehen Sie barfuß durch den nassen Sand, suchen Sie sich ein stilles Plätzchen unter einer Palme oder lauschen Sie den Wellen. Natürlich können Sie auch baden oder schnorcheln, sich massieren lassen oder mit dem Boot aufs Meer fahren. Der Strand bietet sich auch an, um Yoga zu machen oder tiefer in die Mantren einzutauchen.

Tag 14 – Freizeit oder Sivananda Ashram

Nach dem Yoga besuchen Sie den Sivananda Yoga Ashram, der eine Stunde von Trivandrum entfernt ist. Sivananda gilt als einer der größten Meister des vergangenen Jahrhundert und der vor allem durch seine Schüler Swami Vishudevananda und Swami Satyananda maßgeblich an der Verbreitung des Hatha Yoga im Westen beteiligt war. Sein Ashram zieht viele Yoga-Praktizierende aus der ganzen Welt an um dort im Sivananda Stil Yoga zu studieren. Anschließend besuchen Sie das Kinderheim von Swami Tattvarupananda nahe Trivandrum. Hier wird zum Abschluss der Reise Swami Nivedananda gemeinsam mit Ihnen eine Devi Puja durchführen – eine Zeremonie zu Ehren der göttlichen Mutter.

Tag 15 – Freizeit

Morgens und abends sammeln Sie sich beim Yoga. Ansonsten können Sie wieder selbst entscheiden, was Sie unternehmen. Sie können den Strand genießen oder Trivandrum besuchen. Dort können Sie regionale Kunstschätze oder einen im mittelalterlichen Stil erbauten Vishnu-Tempel besichtigen

Tag 16 – Abreise oder Fortsetzung

Nach einer 45-minütigen Fahrt erreichen Sie Trivandrum, wo Sie zurück nach Deutschland fliegen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Indienurlaub aber auch verlängern und weitere Bausteine dazu buchen (s. unten). Gerne helfen wir Ihnen bei der Konfiguration und finden Bausteine für Sie, die besonders gut zusammenpassen. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Reise, die zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

Reiseleiter Johannes Vogt

Seit Johannes Vogt als Jugendlicher mit indischer Philosophie und Heilarbeit in Berührung gekommen ist, hat Indien ihn nicht mehr losgelassen. Er wurde Yogalehrer, Ayurveda-Berater, Musiker und Thai-Bodyworker. Johannes war mehrfach in Indien, leitete diverse Gruppenreisen und bildet sich kontinuierlich weiter. Seine Yogastunden untermalt er gern mit sanften Gitarrenklängen, um Räume der Heilung zu öffnen. Mittlerweile hat er eine eigene CD herausgebracht. Im Dezember 2018 erscheint seine zweite.

 

UNTERKÜNFTE

Vom Natur-Resort über Eco-Hotels bis zum Hausboot

In Pondicherry sind Sie im Dune Eco Village & Chopra Healing Center untergebracht. Das Resort experimentiert mit einem alternativen Lebensstil: Hier geht es um den Einklang mit der Natur, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit. Das Resort ist ein Ort, um zu entschleunigen und zu dem zu finden, was wirklich zählt. Auf einer Fläche mit einer Größe von 17 Fußballfeldern verteilen sich unterschiedlich gestaltete 4-Sterne-Bungalows. Manche sind mit restauriertem Mobiliar aus Kolonialzeiten, Open-Air-Bädern, Lounges oder privaten Gärten ausgestattet. Es gibt auch Solarenergie, Bio-Bettwäsche und eine Klima-Anlage.

In Thiruvannamalai sind Sie im Sparsa zu Gast, das aus umweltfreundlichem Material gebaut wurde und hohe ökologische Standards verfolgt. Die geräumigen Deluxe-Rooms schaffen durch warmes Licht und natürliche Einrichtung eine gemütliche Atmosphäre. Sie sind mit TV, Schreibtisch, Tee- und Kaffeekocher, Mini-Kühlschrank, WLAN und Safe ausgestattet. Hier können Sie im Pool, im Spa, bei Yoga und Meditation oder in der Bibliothek entspannen. Im vegetarischen Restaurant erhalten Sie vorzugsweise sattvische, also laut Ayurveda reine Speisen.

Das Paradise Resort öffnet seine Tore in Kumbakonam für Sie. Es ist von Palmen, Mango-Hainen und Teak-Wäldern umgeben und bietet einen Einblick in südindische Handwerkskunst. Das Village-Resort verfügt über einfache Zimmer, die sich an südindischer Einrichtung orientieren, hat einen Swimming-Pool, ein Ayurveda-Zentrum und ein Restaurant mit internationaler Küche. Die Umgebung ist dörflich und ruhig, so dass Sie bei Yoga und Meditation gut entspannen können.

In Madurai erwartet Sie das moderne Fortune Panidyan Hotel. Es bietet ein Fitness-Studio und einen Swimming-Pool, ein Restaurant und ein Wellness-Zentrum. In den eleganten Zimmern gibt es WLAN, einen Safe, einen Föhn, ein Bügeleisen, eine Mini-Bar, einen Tee- und Kaffeekocher, Früchte, TV und Zeitungen.

Im The Mountain Courtyard sind Sie mitten im Grünen untergebracht. Die Zimmer sind elegant eingerichtet und bieten große Panoramafenster mit einem schönen Ausblick auf die Wälder. Genießen Sie das Gezwitscher der Vögel und das Grün der Baumwipfel. In Ihrem Zimmer stehen Ihnen ein Fernseher, ein Kühlschrank, ein Kaffeekocher, ein Safe, ein Föhn und WLAN zur Verfügung.

In Alleppey sind Sie auf einem Hausboot untergebracht. Eine besondere Erfahrung! Sie können gemütlich zuschauen, wie die Landschaften an Ihnen vorbeiziehen. Besonders abends und morgens ist es schön, wenn die Sonne den Fluss in sanftes Licht taucht.

Es gibt voll ausgestattete Zimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Sie erhalten regionale Speisen – natürlich auch mit frischem Fisch aus den Backwaters.

Das letzte Hotel Ihrer Reise ist das Soma Palmshore. Dieses 3-Sterne-Hotel ist nah am Strand gelegen, hat aber auch einen Pool. Hier können Sie Yoga machen, eine Ayurveda-Kur ausprobieren oder einen Termin im Schönheitssalon buchen. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer haben alle einen Balkon mit Meerblick und sind mit TV und Telefon ausgestattet.

LEISTUNGEN

Die Weisheit Südindiens entdecken: Pilgerreise mit Yoga, Meditation und Mantras

Frühbucherpreise bei Buchung bis 31.10.2018:

im Doppelzimmer: 1.795 Euro pro Person

im Einzelzimmer: 2.395 Euro pro Person

Normalpreise bei Buchung ab 1.11. 2018:

im Doppelzimmer: 1.895 Euro pro Person

im Einzelzimmer: 2.495 Euro pro Person

Inklusivleistungen:

  • 14 Übernachtungen
  • Frühstück
  • 1 Tag Vollpension auf dem Hausboot
  • 1 x Mittagessen auf dem Weg nach Periyar
  • Reise- und Programmleitung durch Johannes Vogt
  • Täglich Yoga, Meditation oder Mantrasingen und Vorträge
  • Englischsprachige lokale Guides in Pondicherry (4 Tage), Kumbakonam, Tanjore und Madurai
  • Kochvorführung in Kumbakonam
  • Farmbesuch mit Mittagessen
  • Transfer im klimatisierten Minibus mit englischsprachigem Fahrer
  • Alle Eintritte (außer Fotogebühren)
  • Alle Steuern
  • Vor Ort erwartet Sie Ihre eigene Yogamatte
  • Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge nach Thiruvananthapuram und von Kochi zurück: Gerne können Sie den passenden Flug für die Gruppe gleich mit dazu buchen. Hin- und Rückflug mit Emirates inkl. Rail & Fly: 750 Euro
  • Visumgebühren für Indien
  • Versicherungen
  • Mahlzeiten, die nicht im Programm enthalten sind
  • Trinkgelder
  • Private Ausgaben/Touren

Hinweise:

  • Vorkenntnisse in Yoga oder Meditation sind nicht notwendig.
  • Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Indien

Land & Leute

Ein Urlaub in Indien gleicht einer Reise durch verschiedene Welten: Verschneite Berggipfel und ausgedörrte Wüsten, Traumstrände und dichter Dschungel – Indien ist so vielfältig wie kaum ein anderes Land der Erde. In jedem Winkel prallen Tradition und Moderne aufeinander.

Die Millionenstädte sind laut und voller Menschen. Hochmoderne Luxushochhäuser grenzen an bettelarme Slums. Auf den Straßen kommen sich Autos, Rikschas und heilige Kühe in die Quere. Verschiedenste Ethnien, Sprachen und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Orte der Spiritualität und Geruhsamkeit, wechseln sich ab mit lebhaften Festivals. Die unzähligen Tempel und Paläste sind für uns neu und faszinierend zugleich. In den verwinkelten Gassen und turbulenten Basaren liegt der Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Es riecht süßlich, warm, scharf und streng. Nach Erde, Früchten und Gewürzen.

Wenn Sie das erste Mal nach Indien kommen, wird Sie das Land sehr überraschen – und manchmal herausfordern: Unfassbare Armut und strenge Klassenunterschieden gehören zum alltäglichen Straßenbild. Indiens Bürokratie gleicht einem stets wachsenden Monster. Und auch die unglaublichen Menschenmassen kosten Nerven. Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken! Denn hinter all dem steckt ein pulsierendes, abwechslungsreiches und zu tiefst beeindruckendes Reiseland.

Um Indien zu begreifen, sollten Sie nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hasten, sondern sich Zeit nehmen, um sich in die fremde Kultur hineinzufühlen. Der Subkontinent ist wie ein buntes Kaleidoskop voller Farben und Gerüche. Lassen Sie sich verzaubern und entdecken Sie die schier unendlichen Möglichkeiten . Egal, ob Sie die fremde Kultur kennenlernen wollen, auf der Suche nach Erleuchtung sind oder die Reise nutzen, um zu sich selbst zu finden: Nach einer Indien-Reise behaupteten viele, nicht mehr der- oder dieselbe zu sein.

Landessprache

Hindi und Englisch gelten als offizielle Landessprache. Außerdem sind offiziell 21 regionale Sprachen anerkannt, die teilweise auch über völlig eigene Schriftzeichen verfügen.
Es kann Ihnen passieren, dass Sie in einigen Landesteilen wie zum Beispiel im Süden auf Englisch besser als auf Hindi verstanden werden. Mit einem Lächeln und ein paar freundlichen Gesten kommen Sie jedoch überall weiter.

Religionen & Spiritualität

Indien ist Schmelztiegel von Religionen und Quelle für Spiritualität. Diese spielen im Alltag der Inder auch heute noch eine bedeutende Rolle. Gläubige drängen sich in den zahllosen Tempeln, Moscheen, Kirchen und an den vielen heiligen Orten. Überall im Land stehen geweihte Schreine, die bunte Blumenkränze schmücken. Und wenn Sie Lust haben im Taxi zu meditieren oder Mantras zu singen, wird sich kein Fahrer daran stören.
Über 80 Prozent der Inder sind Hindus, etwa 13 Prozent bekennen sich zum Islam, zweieinhalb Prozent zum Christentum und zwei Prozent gelten als Sikhs. Des Weiteren prägen Buddhisten, Jainisten, Parsen, Juden und viele andere Indien.

Wenn Sie einen Hindu-Tempel in den Bundesstaaten Tamil Nadu oder Kerala besuchen möchten, müssen Sie laut aktuellen Vorschriften traditionelle indische Kleidung tragen. Männer ziehen am besten lange Hosen und ein traditionelles Dhoti-Shirt oder weite Pajamas mit Kurta oder Sherwani (knielange Hemden) an. Frauen kaufen sich am besten einen Sari, eine lange Kurta mit Pajama-Hose und Schal oder einen langen Rock mit Bluse und Schal (Pavadai Thavani). Die Verkäufer vor Ort beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl passender Kleidungsstücke.

Klima & Reisezeit

Das Klima hängt stark vom jährlichen Monsun ab. Im April, Mai und Juni liegt drückende Hitze und ermüdende Luftfeuchtigkeit über dem Land. Der Monsun wälzt sich vom Süden nach Norden. Wie schon die britischen Kolonialherren vor hundert Jahren entkommen Sie der Hitze am besten in den angenehm kühlen Bergen und dem Hochland im Süden.

In der Hauptsaison zwischen Dezember und März herrscht recht angenehmes Wetter. Im Dezember und Januar ist es im Norden kühl bis kalt, vor allem in Richtung Himalaya. Ab Februar steigen die Temperaturen in ganz Indien. Für eine Reise in den Bundesstaat Ladakh eignet sich besonders die Zeit von Juli bis Anfang September. Bergpässe und Wanderwege sind weitgehend schneefrei und die Temperaturen sind mild.

Ab Herbst ist die Luft nach der langen Monsun-Zeit sehr angenehm. Gelegentlich entleeren sich die Wolken an der Südspitze und Südostküste Indiens noch in heftigen Regenschauern. Es ist noch nicht zu heiß, der Regen hat Luft und Land reingewaschen und die ganze Blütenpracht entfaltet sich.

Zeitverschiebung

Die Indische Standardzeit (Indian Standard Time = IST) ist der Mitteleuropäischen Zeit viereinhalb Stunden voraus. Während der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Deutschland nur 3,5 Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

Indiens Währung ist die Indische Rupie (INR). In den meisten städtischen Zentren gibt es Geldautomaten. Es ist jedoch ratsam, Bargeld oder Reiseschecks als stille Reserve mitzunehmen. An vielen Orten kann mit US-Dollar bezahlt werden. Als Kreditkarten nutzen Sie am besten MasterCard oder Visa, die unter anderem an Geldautomaten größerer Hotels und in Einkaufszentren akzeptiert werden.

Unterwegs im Land

Indien hat ein enges Verkehrsnetz aus unzähligen Bus-, Flug- und Bahnverbindungen. Fahren Sie bei dem chaotischen Straßenverkehr und den häufig dürftigen Straßen besser nicht selbst. Leisten Sie sich einen Fahrer mit Auto, was sogar für längere Strecken verhältnismäßig günstig ist.

Essen

Indiens Küche ist hervorragend und auf Grund der Größe des Landes sehr vielfältig. Vor allem Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten wie sonst in keinem anderen Land. Aber auch für Fleischesser ist bestens gesorgt.

Seien Sie vor allem an Straßenständen vorsichtig. Kaufen Sie dort nur Obst, das Sie noch selbst schälen müssen, zum Beispiel die wunderbar reifen Bananen. Verzichten Sie besser auf blutiges Fleisch. Auch von Leitungswasser raten wir dringend ab! Besorgen Sie sich besser in Flaschen abgefülltes Trinkwasser und achten Sie darauf, dass die Flaschen noch deutlich versiegelt sind!

Gesundheit

Aktuelle Empfehlungen für Impfungen und die Reiseapotheke erfahren Sie beim Auswärtigen Amt.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien grundsätzlich ein Visum. Mit einem deutschen Reisepass können Sie seit November 2014 bei Ankunft ein spezielles Touristenvisum erhalten. Dafür müssen Sie vor Ihrer Reise eine elektronische Reiseerlaubnis beantragen. Bitte informieren Sie sich hierzu beim Auswärtigen Amt.

Internet & Telefon

Wenn Sie sich hohe Roaming Kosten sparen möchten, besorgen Sie sich gleich nach Ankunft eine SIM-Karte für eines der indischen Handynetze. Die Karten bekommen Sie sogar gleich am Flughafen. Die Netzabdeckung ist in vielen Gebieten Indiens sehr gut. In manchen Bundesstaaten sind die Sicherheitsbestimmungen jedoch sehr hoch. Hier kann das Telefonieren mit dem Handy manchmal mehr Geduld erfordern.

WLAN finden Sie in manchen Unterkünften und in den vielen, auch in Indien sehr beliebten Coffee Shops.

Gut zu wissen

  • „Ja“ bedeutet nicht immer „Ja“. Ein Inder ist immer hilfsbereit und würde niemals eine Bitte mit einem „Nein“ ausschlagen. Bevor ein Fahrer zugibt, ein Hotel nicht zu finden, wird er lieber zehn Mal anhalten und nach dem Weg fragen.
  • Die Bevölkerung ist extrem neugierig. Die helle Haut- und Haarfarbe der Europäer fasziniert die Inder. Stellen Sie sich darauf ein, dass viele Fotos mit Ihnen machen wollen und Sie mit Fragen löchern werden.
  • Geben Sie Bettlern kein Geld auf der Straße. Sonst kann es passieren, dass sich sofort 50 andere Kinder oder Erwachsene mit offenen Händen um Sie versammeln. Spenden Sie lieber im Vorherein an eine Organisation, die dann wirklich dafür sorgt, dass das Geld gleichmäßig verteilt wird.
  • Die linke Hand gilt als unrein. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit Ihrer linken Hand essen oder oder sogar jemanden begrüßen.
  • „Namaste“ heißt „Guten Tag“. Das Grußwort nutzen Sie in Indien zu jeder Tageszeit. Dazu falten Sie die Hände vor der Brust zusammen und verbeugen sich leicht.
  • Lichten Sie keine öffentlichen Gebäude ab. An Flughäfen sowie Tempeln gilt ein striktes Fotografie -Verbot.
  • Socken statt Schuhe! Bevor Sie einen Tempel oder ein Privathaus betreten, ziehen Sie die Schuhe aus. Es wäre ein Frevel, wenn der Schmutz der Straße in das Innere des Gebäudes getragen wird. Um sich nicht auf dem heißen Boden die Füße zu verbrennen, sind Socken ratsam.