HIGHLIGHTS

  • Indische Weisheit und Kraftorte nicht von außen, sondern von innen erleben
  • Täglich Yoga, Meditation oder Mantrasingen, um sich mit seinem tiefsten Sein zu verbinden
  • Ashram-Atmosphäre in den Zentren indischer Meister erleben (Amma, Ramana Maharshi, Sivananda)
  • Reise- und Programmleitung durch Johannes Vogt
  • Gemütliche Hausboottour durch Keralas Backwaters
  • Große Tempelanlagen Südindiens entdecken
  • Spirituelles Stadt-Projekt Auroville
  • Zeremonien
  • Baden an einem der schönsten Sandstrände Keralas
  • 2 Tage Strand

PROGRAMM

Die Weisheit Südindiens entdecken: Pilgerreise mit Yoga, Meditation und Mantras

Südindien birgt viele Schätze. Hier gibt es uralte Tempelruinen, lebendige Ashrams und Höhlen, in denen auch heute noch große Meister meditieren. Bei dieser Rundreise bist du als Pilger unterwegs, erlebst indische Weisheit von innen heraus und lässt sie im Yoga lebendig werden. Du meditierst an besonderen Orten und erlebst beim Mantrasingen vielleicht, wie viel Freude das gemeinsame Singen macht und wie gut es tut. Der deutsche Yogalehrer Johannes Vogt begleitet die Gruppe bei dieser Pilgerreise und gibt sein Wissen über Indien und Yoga gerne weiter.

Tag 1– Anreise (19.02.2022)

Heute fliegst du von Deutschland nach Chennai.

Tag 2 – Französischer Charme in Pondicherry (20.02.2022)

Vom Flughafen aus fährst du in 3,5 Stunden nach Pondicherry. Die ehemalige französische Kolonie hat ihren Charme bewahrt: Neben typisch indischen Tempeln, Rikshas und Kühen gibt es hier auch heute noch französische Häuser.

Ganz in der Nähe des französischen Viertels befindet sich der Strand mit einer schönen Promenade – eine weitere Seltenheit in Indien. Hier gibt es viele internationale Restaurants, in denen sich auch Gäste aus dem Westen tummeln, die weiter zum spirituellen Zentrum Auroville wollen.

Du besuchst auch den Sri Aurobindo Ashram. Sri Aurobindo hat den integralen Yoga entwickelt, der den Menschen befreien und ihn transformieren soll. Sein Ashram ist sehr offen für verschiedene spirituelle Disziplinen.

Tag 3 – Vom Traum zur Wirklichkeit: Auroville

Heute verbringst du den ganzen Tag in Auroville, einer Stadt, die Raum für lebenslanges Lernen schafft, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft baut und ein Zentrum für spirituelle Entwicklung ist.

Namensgeber der Stadt ist Sri Aurobindo, ein hinduistischer Mystiker, Yogi und Guru. In seinem Werk verbindet er die humanistische Bildung des Westens mit den Weisheitslehren Indiens. Wohl auch ein Grund, warum 20 % der Einwohner dieser Stadt Franzosen und Deutsche sind.

Hier erkundest du, wie die etwa 100 Communities organisiert sind, wie die Gemeinschaft aus einem Ödland eine grüne Oase schuf und was die goldene Kuppel des Matrimandirs, des Tempels der Mutter, zu bedeuten hat. Halte am Grab Sri Aurobindos kurz inne, um die Dankbarkeit zu spüren, die so viele seiner Schüler hier empfunden haben.

Auf dem schönen Gelände gibt es sicherlich die Möglichkeit zu meditieren.

Tag 4– Im Ramana Maharshi Ashram

Heute fährst du nach Thiruvannamalai. Die Stadt ist für den Ramana Maharshi Ashram bekannt, den du am Abend für eine Zeremonie besuchst. Ramana Maharshi galt als ein Jivanmukta, als ein „im Leben Befreiter“. Schon bald sammelten sich Schüler um ihn, die er bei der Suche nach ihrem wahren Selbst unterstützte. Erkunde den Ashram und werde Teil der entspannten Atmosphäre.

Tag 5 – Besuch im Shiva-Tempel

Nach dem Morgenyoga besuchst du den Arunachaleswarar-Tempel, einen der ältesten Shiva-Tempel Indiens und einer der größten Südindiens. Pilger aus dem Ausland dürfen hier ganz nahe an den Altar heran, sodass du die Zeremonie am Ort des Geschehens miterleben kannst. Vielleicht spürst du hier, wie lebendig der hinduistische Glaube noch heute ist. Der Tag endet mit Yoga oder einer Abendzeremonie im Ashram. Vielleicht kannst du dabei das eine oder andere alte Muster lösen, das deinen innersten Wesenskern verbirgt.

Tag 6 – Auf dem heiligen Berg Arunachala

Heute gehst du in Stille auf den Arunachala. Dieser Berg wird als Shiva selbst angesehen und gehört zu den fünf wichtigsten Orten Südindiens, die den Shivaiten heilig sind. Du hast genug Zeit, um in der Virupaksha Höhle und dem Skanda Ashram, welche in der Mitte des Berges liegen, zu meditieren. Hier lebte Ramana Maharshi insgesamt 23 Jahre. Viele spirituell Suchende kommen hierher, um in Stille zu sitzen. Manche berichten von tiefen Erfahrungen.

Nach dem Mittagessen im Ashram steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend singst du spirituelle Lieder (Kirtan) oder bist bei einer Zeremonie im Ashram dabei.

Tag 7 – UNESCO-Welterbe-Tempel

Dein Tag startet frühmorgens mit Yoga. Danach beginnt die insgesamt fünfstündige Fahrt nach Kumbakonam. Auf dem Weg liegt der UNESCO-Tempel Gangaikondacholapuram, der für seine Skulpturen bekannt ist. Umgeben von diesem architektonischen Meisterwerk kannst du Yoga üben. Auch der Airavatesvara-Tempel gehört mit seinen schönen Malereien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier kannst du meditieren oder beten wie die anderen Pilger.

Später fährst du nach Kumbakonam, wo du am Abend Einblicke in die indische Kochkunst erhältst. Dein Tag endet mit Yoga oder Kirtan auf der Kokosnussfarm deines Resorts.

Tag 8 – Traditionelle Kultur in Tanjore

Morgens besuchst du einen Gemüsemarkt, der der zweitgrößte in ganz Asien sein soll. Dann fährst du nach Tanjore, um den Großen Tempel und eine Kunstgalerie zu besuchen. Die Stadt ist seit vielen Jahrhunderten ein kulturelles Zentrum für Kunst und Musik. Hier gibt es einen ganz eigenen Stil, der sich an der Tradition orientiert und häufig religiöse Hintergründe hat. In Tanjore hast du reichlich Zeit für Yoga, um die Weisheit Indiens auch im Inneren zu suchen.

Tag 9 – Madurai, Athen des Ostens

Heute fährst du in fünf Stunden nach Madurai. Du hältst unterwegs in Sreerangam, wo der Tempel mit dem größten Turm Indiens steht. Nimm dir Zeit, es indischen Pilgern gleichzutun und in seine Atmosphäre einzutauchen.

In einer der ältesten Städte Indiens, Madurai, besuchst du den Minakshi-Tempel. Hier kannst du meditieren oder beten.

Tag 10 – Auf einer Bio-Farm

Nach dem Frühstück und Yoga im Hotel fährst du weiter nach Periyar (insg. 3,5 Stunden Fahrtzeit), einem beliebten Ziel für Wildtierbeobachtung in Kerala. Unterwegs hältst du an einer Bio-Farm, die sich im Herzen des von Bergen umgebenen Cumbum-Tals befindet. Hier wirst du durch Obstgärten mit Granatapfel-, Mango- und Papayabäumen geführt, erfährst mehr über das Landleben, machst Yoga und kannst den Wachturm besteigen. Dort erwartet dich eine schöne Aussicht.

In Periyar angekommen besuchst du eine Gewürzfarm, um mehr über die vielen verschiedenen Gewürze Indiens zu erfahren. Bei einer Yoga-Stunde am Abend wendest du den Blick wieder nach innen.

Tag 11 – Mit dem Hausboot durch die Backwaters

Nach dem Yoga geht es auf nach Alleppey, um von dort mit dem Hausboot durch die Backwaters zu fahren. Von hier aus siehst du das unberührte und sonst unzugängliche ländliche Kerala. Du fährst an Mangrovenwäldern, Palmenhainen und Reisfeldern vorbei, die mit Kanälen durchzogen sind. Du hältst immer wieder an, um an den Ufern zu picknicken. Genieße den Wind auf deiner Haut, die warmen Sonnenstrahlen und das üppige Grün der Umgebung. Freu dich auch darauf, umgeben von den stillen Gewässern mit Gleichgesinnten Mantren zu singen.

 Tag 12 – Keralas malerischer Sandstrand

Dein Tag beginnt mit Yoga am Ufer der Backwaters, wo du dich mit der Kraft der Natur verbinden kannst. Danach steuerst du einen der beliebtesten Strände Keralas an. Die geschützte Bucht, das azurblaue Wasser und die Palmenhaine auf goldenem Sand machen Kovalam so malerisch.

Unterwegs hältst du am Mata Amrita Ashram. Hier leben Menschen verschiedenster Länder friedlich zusammen, um Amma zu sehen, die mit ihrer Umarmung ihre Weisheit weitergibt.

Tag 13 – Ein Tag am Strand

Morgens und abends wartet eine Yoga-Stunde auf dich, um zu entspannen und den Geist klarer werden zu lassen. Ansonsten hast du heute den ganzen Tag Zeit, um Kovalam zu erkunden. Geh barfuß durch den nassen Sand, such dir ein stilles Plätzchen unter einer Palme oder lausche den Wellen. Natürlich kannst du auch baden oder schnorcheln, dich massieren lassen oder mit dem Boot aufs Meer fahren. Der Strand bietet sich auch an, um Yoga zu machen oder tiefer in die Mantren einzutauchen.

Tag 14 – Freizeit oder Sivananda Ashram

Nach dem Yoga besuchst du den Sivananda Yoga Ashram, der eine Stunde von Trivandrum entfernt ist. Sivananda gilt als einer der größten Meister des vergangenen Jahrhunderts, der vor allem durch seine Schüler Swami Vishudevananda und Swami Satyananda maßgeblich an der Verbreitung des Hatha Yoga im Westen beteiligt war. Sein Ashram zieht viele Yoga-Praktizierende aus der ganzen Welt an, um dort im Sivananda Stil Yoga zu studieren. Anschließend besuchst du das Kinderheim von Swami Tattvarupananda nahe Trivandrum. Hier wird zum Abschluss der Reise Swami Nivedananda gemeinsam mit dir eine Devi Puja durchführen – eine Zeremonie zu Ehren der göttlichen Mutter.

Tag 15 – Freizeit

Morgens und abends sammelst du dich beim Yoga. Ansonsten kannst du wieder selbst entscheiden, was du unternimmst. Du kannst den Strand genießen oder Trivandrum besuchen. Dort kannst du regionale Kunstschätze oder einen im mittelalterlichen Stil erbauten Vishnu-Tempel besichtigen.

Tag 16 – Abreise oder Fortsetzung (06.03.2022)

Nach einer 45-minütigen Fahrt erreichst du Trivandrum, wo du zurück nach Deutschland fliegst. Wenn du möchtest, kannst du deinen Indienurlaub aber auch verlängern und weitere Bausteine dazu buchen (s. unten). Gerne helfen wir dir bei der Konfiguration und finden Bausteine für dich, die besonders gut zusammenpassen. So erhältst du eine maßgeschneiderte Reise, die zu dir und deinen individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

Reiseleiter Johannes Vogt

Seit Johannes Vogt als Jugendlicher mit indischer Philosophie und Heilarbeit in Berührung gekommen ist, hat Indien ihn nicht mehr losgelassen. Er wurde Yogalehrer, Ayurveda-Berater, Musiker und Thai-Bodyworker. Johannes war mehrfach in Indien, leitete diverse Gruppenreisen und bildet sich kontinuierlich weiter. Seine Yogastunden untermalt er gern mit sanften Gitarrenklängen, um Räume der Heilung zu öffnen. Mittlerweile hat er eine eigene CD herausgebracht. Im Dezember 2018 erschien seine zweite.

 

UNTERKÜNFTE

Vom Natur-Resort über Eco-Hotels bis zum Hausboot

In Pondicherry bist du 2 Nächte im Dune Eco Village & Chopra Healing Center untergebracht. Das Resort experimentiert mit einem alternativen Lebensstil: Hier geht es um den Einklang mit der Natur, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit. Das Resort ist ein Ort, um zu entschleunigen und zu dem zu finden, was wirklich zählt. Auf einer Fläche mit einer Größe von 17 Fußballfeldern verteilen sich unterschiedlich gestaltete 4-Sterne-Bungalows. Manche sind mit restauriertem Mobiliar aus Kolonialzeiten, Open-Air-Bädern, Lounges oder privaten Gärten ausgestattet. Es gibt auch Solarenergie, Bio-Bettwäsche und eine Klima-Anlage.

In Thiruvannamalai bist du 3 Nächte im Sparsa zu Gast, das aus umweltfreundlichem Material gebaut wurde und hohe ökologische Standards verfolgt. Die geräumigen Deluxe-Rooms schaffen durch warmes Licht und natürliche Einrichtung eine gemütliche Atmosphäre. Sie sind mit TV, Schreibtisch, Tee- und Kaffeekocher, Mini-Kühlschrank, WLAN und Safe ausgestattet. Hier kannst du im Pool, im Spa, bei Yoga und Meditation oder in der Bibliothek entspannen. Im vegetarischen Restaurant erhältst du vorzugsweise sattvische, also laut Ayurveda reine Speisen.

Das Paradise Resort öffnet seine Tore für 2 Nächte in Kumbakonam für dich. Es ist von Palmen, Mango-Hainen und Teak-Wäldern umgeben und bietet einen Einblick in südindische Handwerkskunst. Das Village-Resort verfügt über einfache Zimmer, die sich an südindischer Einrichtung orientieren, hat einen Swimming-Pool, ein Ayurveda-Zentrum und ein Restaurant mit internationaler Küche. Die Umgebung ist dörflich und ruhig, sodass du bei Yoga und Meditation gut entspannen kannst.

In Madurai erwartet dich das moderne Fortune Panidyan Hotel für 1 Nacht. Es bietet ein Fitness-Studio und einen Swimming-Pool, ein Restaurant und ein Wellness-Zentrum. In den eleganten Zimmern gibt es WLAN, einen Safe, einen Föhn, ein Bügeleisen, eine Mini-Bar, einen Tee- und Kaffeekocher, Früchte, TV und Zeitungen.

Im The Mountain Courtyard bist du 1 Nacht mitten im Grünen untergebracht. Die Zimmer sind elegant eingerichtet und bieten große Panoramafenster mit einem schönen Ausblick auf die Wälder. Genieße das Gezwitscher der Vögel und das Grün der Baumwipfel. In deinem Zimmer stehen dir ein Fernseher, ein Kühlschrank, ein Kaffeekocher, ein Safe, ein Föhn und WLAN zur Verfügung.

In Alleppey bist du für 1 Nacht auf einem Hausboot untergebracht. Eine besondere Erfahrung! Du kannst gemütlich zuschauen, wie die Landschaften an dir vorbeiziehen. Besonders abends und morgens ist es schön, wenn die Sonne den Fluss in sanftes Licht taucht. Es gibt voll ausgestattete Zimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Du erhältst regionale Speisen – natürlich auch mit frischem Fisch aus den Backwaters.

Das letzte Hotel deiner Reise ist das Travancore Heritage für 4 Nächte. Seine Architektur erinnert an den traditionellen Stil Keralas: Die Holz-Bungalows haben eine warme Atmosphäre und sind stilvoll eingerichtet. Einige sind bereits 100 Jahre alt, wurden in verschiedenen Regionen ab- und dann vor Ort wiederaufgebaut. Nach einer liebevollen Restauration sind sie Ausdruck altehrwürdiger Holzschnitzkunst. Manche der modernen Zimmer bieten Meerblick. Das Resort befindet sich auf einer Klippe und schaut still über die Arabische See. Hier hast du es nicht weit (ca. 10 Gehminuten über eine Treppe) zum weißen Sandstrand und zu rauschenden Palmenhainen. Zur Ausstattung des Resorts gehören ein Internet-Café, ein Ayurveda-Zentrum, ein Restaurant, WLAN, ein Pool und eine Bücherei.

 

LEISTUNGEN

Die Weisheit Südindiens entdecken: Pilgerreise mit Yoga, Meditation und Mantras

Frühbucherpreise bei Buchung bis 15.09.2021:

im Doppelzimmer: 1.795 Euro pro Person

im Einzelzimmer: 2.395 Euro pro Person

Normalpreise bei Buchung ab 16.09.2021:

im Doppelzimmer: 1.995 Euro pro Person

im Einzelzimmer: 2.595 Euro pro Person

Inklusivleistungen:

  • 14 Übernachtungen
  • Frühstück
  • 1 Tag Vollpension auf dem Hausboot
  • 1 x Mittagessen auf dem Weg nach Periyar
  • Reise- und Programmleitung durch Johannes Vogt
  • Täglich Yoga, Meditation oder Mantrasingen und Vorträge
  • Englischsprachige lokale Guides in Pondicherry (4 Tage), Kumbakonam, Trichy und Madurai
  • Kochvorführung in Kumbakonam
  • Farmbesuch mit Mittagessen
  • Transfer im klimatisierten Minibus mit englischsprachigem Fahrer
  • Alle Eintritte (außer Fotogebühren)
  • Alle Steuern
  • Vor Ort erwartet dich deine eigene Yogamatte
  • Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge am 19.02.22 von Frankfurt nach Chennai und am 06.03.22 von Thiruvananthapuram zurück: Gerne kannst du den passenden Flug für die Gruppe gleich mit dazu buchen. Hin- und Rückflug mit Emirates inkl. Rail & Fly ab einem deutschen Bahnhof ab 850 Euro
  • Visumgebühren für Indien
  • Versicherungen
  • Mahlzeiten, die nicht im Programm enthalten sind
  • Trinkgelder
  • Private Ausgaben/Touren

Hinweise:

  • Vorkenntnisse in Yoga oder Meditation sind nicht notwendig.
  • Mindestteilnehmerzahl: 13 Personen

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Indien

Land & Leute

Ein Urlaub in Indien gleicht einer Reise durch verschiedene Welten: Verschneite Berggipfel und ausgedörrte Wüsten, Traumstrände und dichter Dschungel – Indien ist so vielfältig wie kaum ein anderes Land der Erde. In jedem Winkel prallen Tradition und Moderne aufeinander.

Die Millionenstädte sind laut und voller Menschen. Hochmoderne Luxushochhäuser grenzen an bettelarme Slums. Auf den Straßen kommen sich Autos, Rikschas und heilige Kühe in die Quere. Verschiedenste Ethnien, Sprachen und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Orte der Spiritualität und Geruhsamkeit wechseln sich ab mit lebhaften Festivals. Die unzähligen Tempel und Paläste sind für uns neu und faszinierend zugleich. In den verwinkelten Gassen und turbulenten Basaren liegt der Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Es riecht süßlich, warm, scharf und streng. Nach Erde, Früchten und Gewürzen.

Wenn du das erste Mal nach Indien kommst, wird dich das Land sehr überraschen – und manchmal herausfordern: Unfassbare Armut und strenge Klassenunterschieden gehören zum alltäglichen Straßenbild. Indiens Bürokratie gleicht einem stets wachsenden Monster. Und auch die unglaublichen Menschenmassen kosten Nerven. Lass dich aber davon nicht abschrecken! Denn hinter all dem steckt ein pulsierendes, abwechslungsreiches und zutiefst beeindruckendes Reiseland.

Um Indien zu begreifen, solltest du nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hasten, sondern dir Zeit nehmen, um dich in die fremde Kultur hineinzufühlen. Der Subkontinent ist wie ein buntes Kaleidoskop voller Farben und Gerüche. Lass dich verzaubern und entdecke die schier unendlichen Möglichkeiten. Egal ob du die fremde Kultur kennenlernen willst, auf der Suche nach Erleuchtung bist oder die Reise nutzt, um zu dir selbst zu finden: Nach einer Indien-Reise behaupteten viele, nicht mehr der- oder dieselbe zu sein.

Landessprache

Hindi und Englisch gelten als offizielle Landessprache. Außerdem sind offiziell 21 regionale Sprachen anerkannt, die teilweise auch über völlig eigene Schriftzeichen verfügen.
Es kann passieren, dass du in einigen Landesteilen, wie zum Beispiel im Süden, auf Englisch besser verstanden wirst als auf Hindi. Mit einem Lächeln und ein paar freundlichen Gesten kommst du jedoch überall weiter.

Religionen & Spiritualität

Indien ist Schmelztiegel von Religionen und Quelle für Spiritualität. Diese spielen im Alltag der Inder auch heute noch eine bedeutende Rolle. Gläubige drängen sich in den zahllosen Tempeln, Moscheen, Kirchen und an den vielen heiligen Orten. Überall im Land stehen geweihte Schreine, die bunte Blumenkränze schmücken. Und wenn du Lust hast, im Taxi zu meditieren oder Mantras zu singen, wird sich kein Fahrer daran stören.
Über 80 Prozent der Inder sind Hindus, etwa 13 Prozent bekennen sich zum Islam, zweieinhalb Prozent zum Christentum und zwei Prozent gelten als Sikhs. Des Weiteren prägen Buddhisten, Jainisten, Parsen, Juden und viele andere Indien.

Wenn du einen Hindu-Tempel in den Bundesstaaten Tamil Nadu oder Kerala besuchen möchtest, musst du laut aktuellen Vorschriften traditionelle indische Kleidung tragen. Männer ziehen am besten lange Hosen und ein traditionelles Dhoti-Shirt oder weite Pajamas mit Kurta oder Sherwani (knielange Hemden) an. Frauen kaufen sich am besten einen Sari, eine lange Kurta mit Pajama-Hose und Schal oder einen langen Rock mit Bluse und Schal (Pavadai Thavani). Die Verkäufer vor Ort beraten dich gerne und helfen dir bei der Auswahl passender Kleidungsstücke.

Klima & Reisezeit

Das Klima hängt stark vom jährlichen Monsun ab. Im April, Mai und Juni liegt drückende Hitze und ermüdende Luftfeuchtigkeit über dem Land. Der Monsun wälzt sich vom Süden nach Norden. Wie schon die britischen Kolonialherren vor hundert Jahren entkommst du der Hitze am besten in den angenehm kühlen Bergen und dem Hochland im Süden.

In der Hauptsaison zwischen Dezember und März herrscht recht angenehmes Wetter. Im Dezember und Januar ist es im Norden kühl bis kalt, vor allem in Richtung Himalaya. Ab Februar steigen die Temperaturen in ganz Indien. Für eine Reise in den Bundesstaat Ladakh eignet sich besonders die Zeit von Juli bis Anfang September. Bergpässe und Wanderwege sind weitgehend schneefrei und die Temperaturen sind mild.

Ab Herbst ist die Luft nach der langen Monsun-Zeit sehr angenehm. Gelegentlich entleeren sich die Wolken an der Südspitze und Südostküste Indiens noch in heftigen Regenschauern. Es ist noch nicht zu heiß, der Regen hat Luft und Land reingewaschen und die ganze Blütenpracht entfaltet sich.

Zeitverschiebung

Die Indische Standardzeit (Indian Standard Time = IST) ist der Mitteleuropäischen Zeit viereinhalb Stunden voraus. Während der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Deutschland nur 3,5 Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

Indiens Währung ist die Indische Rupie (INR). In den meisten städtischen Zentren gibt es Geldautomaten. Es ist jedoch ratsam, Bargeld oder Reiseschecks als stille Reserve mitzunehmen. An vielen Orten kann mit US-Dollar bezahlt werden. Als Kreditkarten nutzt du am besten MasterCard oder Visa, die unter anderem an Geldautomaten größerer Hotels und in Einkaufszentren akzeptiert werden.

Unterwegs im Land

Indien hat ein enges Verkehrsnetz aus unzähligen Bus-, Flug- und Bahnverbindungen. Fahre bei dem chaotischen Straßenverkehr und den häufig dürftigen Straßen besser nicht selbst. Leiste dir einen Fahrer mit Auto, was sogar für längere Strecken verhältnismäßig günstig ist.

Essen

Indiens Küche ist hervorragend und aufgrund der Größe des Landes sehr vielfältig. Vor allem Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten wie sonst in keinem anderen Land. Aber auch für Fleischesser ist bestens gesorgt.

Sei vor allem an Straßenständen vorsichtig. Kaufe dort nur Obst, das du noch selbst schälen musst, zum Beispiel die wunderbar reifen Bananen. Verzichte besser auf blutiges Fleisch. Auch von Leitungswasser raten wir dringend ab. Besorge dir besser in Flaschen abgefülltes Trinkwasser und achte darauf, dass die Flaschen noch deutlich versiegelt sind.

Gesundheit

Aktuelle Empfehlungen für Impfungen und die Reiseapotheke erfährst du beim Auswärtigen Amt.

Unseren Gästen stellen wir vor der Reise auch aktuelle Hygiene- und Gesundheitsinformationen zur Verfügung. Die umfassendsten und aktuellsten Informationen zu aktuellen Hygienevorschriften und Rahmenbedingungen erhältst du beim zuständigen Gesundheitsamt und Tropeninstituten. Wir empfehlen außerdem, dich vom Arzt des Vertrauens beraten zu lassen.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien grundsätzlich ein Visum. Mit einem deutschen Reisepass kannst du seit November 2014 bei Ankunft ein spezielles Touristenvisum erhalten. Dafür musst du vor deiner Reise eine elektronische Reiseerlaubnis beantragen.

Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen findest du jederzeit beim Auswärtigen Amt.

 

Internet & Telefon

Wenn du dir hohe Roaming-Kosten sparen möchtest, besorge dir gleich nach Ankunft eine SIM-Karte für eines der indischen Handynetze. Die Karten bekommst du sogar gleich am Flughafen. Die Netzabdeckung ist in vielen Gebieten Indiens sehr gut. In manchen Bundesstaaten sind die Sicherheitsbestimmungen jedoch sehr hoch. Hier kann das Telefonieren mit dem Handy manchmal mehr Geduld erfordern.

WLAN findest du in manchen Unterkünften und in den vielen, auch in Indien sehr beliebten Coffee Shops.

Gut zu wissen

  • Feiertage und Festivals sind untrennbare Teile von Indiens Kultur. Viele davon finden in der Hauptreisezeit im Januar/Februar statt. Es ist unglaublich inspirierend, tiefer in die Variationen des indischen Kulturschmelztiegels einzutauchen und diese am eigenen Leib zu erleben. Bitte beachte: Dies kann durchaus mal zu erhöhter Lärmbelästigung z. B. durch Feste in den Tempeln der unmittelbaren Umgebung deines Resorts führen.
  • „Ja“ bedeutet nicht immer „Ja“. Ein Inder ist immer hilfsbereit und würde niemals eine Bitte mit einem „Nein“ ausschlagen. Bevor ein Fahrer zugibt, ein Hotel nicht zu finden, wird er lieber zehn Mal anhalten und nach dem Weg fragen.
  • Die Bevölkerung ist extrem neugierig. Die helle Haut- und Haarfarbe der Europäer fasziniert die Inder. Stell dich darauf ein, dass viele Fotos mit dir machen wollen und dich mit Fragen löchern werden.
  • Gib Bettlern kein Geld auf der Straße. Sonst kann es passieren, dass sich sofort 50 andere Kinder oder Erwachsene mit offenen Händen um dich versammeln. Spende lieber im Vorhinein an eine Organisation, die dann wirklich dafür sorgt, dass das Geld gleichmäßig verteilt wird.
  • Die linke Hand gilt als unrein. Achte darauf, dass du nicht mit der linken Hand isst oder oder sogar jemanden begrüßt.
  • „Namaste“ heißt „Guten Tag“. Das Grußwort nutzt du in Indien zu jeder Tageszeit. Dazu faltest du die Hände vor der Brust zusammen und verbeugst dich leicht.
  • Lichte keine öffentlichen Gebäude ab. An Flughäfen sowie Tempeln gilt ein striktes Fotografie-Verbot.
  • Socken statt Schuhe! Bevor du einen Tempel oder ein Privathaus betrittst, ziehst du die Schuhe aus. Es wäre ein Frevel, wenn der Schmutz der Straße in das Innere des Gebäudes getragen würde. Um dir nicht auf dem heißen Boden die Füße zu verbrennen, sind Socken ratsam.

Referenzen

„Die Betreuung vor und während der Reise durch Wainando war exzellent. Alles hat gut funktioniert und der Zusammenhalt und die Stimmung in der Gruppe waren großartig. Es wurden Freundschaften fürs Leben geschlossen. Die Reise war vom Anfang bis zum Ende ein einzigartiges Geschenk. Johannes, mit seinem fundierten Wissen über Land, Leute und die indische Mythologie, ist nicht nur ein großartiger Yogalehrer, sondern auch ein herzallerliebster Mensch. *Eine MAGISCHE Erfahrung!*“

-Daniela Roisz-

 

„Die Reise war für mich ein besonderes Erlebnis, ich habe das Land auf eine Art und Weise kennengelernt, die ich auf eigene Faust so nie erlebt hätte. Die Eindrücke waren wundervoll, die Organisation 1A und die Reiseleitung hat uns als Gruppe unglaublich viel Wissen über Land und Leute weitergegeben. Die Yoga und Mantra Sessions haben das Programm perfekt abgerundet. Wer seine Seele berühren möchte, sollte sich eine solche Reise definitiv gönnen.“

-Bea-

 

„Ich fand die Reise sehr gelungen, das ganze Programm, die Hotels sehr gut ausgewählt. Auch Johannes hat das super gemacht, sehr inspirierend. Ein großes Danke!“

-Anita-

 

„Die Fahrt mit den Backwater-Hausboot war sehr entspannt mit einer sehr guten Verpflegung. Das tägliche Yoga und Mantra Singen hat die Reise zusätzlich abgerundet.“

-C. Derday-

 

„Mein schönster Moment war als mit Indien das Herz öffnete.“

-Jürgen Günter-

 

„Wenn du Glückseligkeit spüren möchtest, dann geh mit Johannes und Wainando nach Indien“

-Sikru-