Traditionelle Maori-Heilkunst in Ost und West: Die Heilerin Wikitoria Oman aus Neuseeland

„2001 erlebte ich das erste Mal eine Romi-Romi-Massage. Diese Erfahrung hinterließ tiefe Eindrücke und veränderte mein Leben“, so Wikitoria Oman. Sie begann sich für die Heilkunst der Maori zu interessieren, und sie studierte die Traditionen eines so lange unterdrückten Volkes – ihres Volkes.

Maori-Heilkunst: Heilerin Wikitoria Oman aus Neuseeland

Die Wurzeln der Maori

Harmonie spüren, Frieden mit sich und der Welt schließen und allen Menschen aufgeschlossen und freundlich gegenübertreten – das sind die tragenden Pfeiler des Stammes Te Atiawa, der seine Grundprinzipien durch drei weiße Federn symbolisiert. Diesem und dem Stamm der Ngati WhakaueStamm gehört Wikitoria Oman an, dort sind ihre Wurzeln. Aber die Maori fühlen sich nicht traditionellerweise nur mit ihrem Stamm verbunden …

Von IO, der Quelle allen Lebens, stammen die Maori ab, so die Legende. Bis heute leben die Maori in dem Bewusstsein, ein Teil eines größeren Ganzen zu sein. Und dieses „Größere“ schenkte ihnen die Kraft zu heilen.

Traditionelle Maori-Massagetechniken

Wikitoria Oman verbrachte acht Jahre in Maori-Kliniken, um sich das Wissen ihres Volkes anzueignen und schließlich weitergeben zu können. „Ein Geschenk der Ahnen“ nennt sie das, was sie in den Kliniken lernen durfte. Vor allem die Massage faszinierte sie.

Viele Kulturen haben ganz individuelle Massagetechniken hervorgebracht, die den Menschen wieder in seine Balance zurückbringen sollen. Tatsächlich gehört Massieren zu den ältesten Heilmethoden – schon im antiken Griechenland, in Asien oder auf Hawaii wurde geknetet, gestrichen und gedrückt. Auch die Maori schätzen die Massage sehr.

„Romi-Romi“ hieß die Massage, die Wikitoria Oman damals so beeindruckte. Dabei handelt es sich um eine sehr intensive Massageform, die das Nervensystem bearbeitet. Spezielle Körperstellen werden stimuliert, um Blockaden gezielt zu lösen. Was eine Maori-Massage von anderen unterschiedet: Die Behandlung beginnt mit einem Gebet, um um den Segen und die Begleitung der Götter und Ahnen zu bitten.

Äußere und innere Reinigung

Gebete spielen generell eine große Rolle bei den Maori. Sie gehören genauso wie Massagen, körperliche Reinigung und Heilkräuter zu den alten Heilmethoden. Im Gebet verbindet sich der Mensch mit einer Kraft, die größer ist als er selbst.

Auch die Massagen, die ähnlich einer Shiatsu- oder Lomi-Lomi-Massage sind,  sind nicht nur darauf ausgelegt, den Körper zu reinigen, die Verdauung zu fördern oder Gifte auszuschwemmen. Sie sollen auch mentale Spannungen lösen und neue Kraft schenken. Spezielle Körperstellen werden stimuliert, um Blockaden gezielt zu lösen und Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen.

Altes Wissen für eine neue Zeit

„Viele Maori sind sehr zurückhaltend und wollen ihr Wissen in der Regel nicht mit den Weißen teilen“, so Daniel Chardon, ein Unternehmer aus der Schweiz, der einige Maori-Heiler kennenlernte. Wikitoria Oman ist anders. Sie hat Freude daran, ihre Tradition Menschen aus anderen Kulturen zugänglich zu machen – entweder in ihrem Heimatland Neuseeland oder, wenn sie unterwegs ist, auch in Deutschland. Vom 24. – 26. Juni 2016 ist Wikitoria Oman in Stuttgart zu Gast.

Flyer zum Maori Healing in Stuttgart.

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