HIGHLIGHTS

  • Sie lernen die charmantesten Seiten der Südinsel kennen: Die kontrastreichen Catlins, das zum Weltnaturerbe gehörende Fiordland und die zerklüftete Halbinsel Otago.
  • Auf dieser Tour sind Sie wilden Tieren ganz nah: An verborgenen Aussichtspunkten beobachten Sie, wie sich Albatrosse, Pinguine und Seelöwen in freier Wildbahn verhalten. Ihr Guide versorgt Sie mit Insiderwissen, damit Sie das Leben der Tiere besser verstehen.
  • Bei Bootstouren und kurzen Wanderungen tauchen Sie in die wilde Landschaft der Südküste ein: Lassen Sie den Blick über blaue Seen, bewaldete Bergriesen und zerklüftete Küstenregionen schweifen.

PROGRAMM

Ein Reisemagazin nannte die Southern Scenic Route einmal „eine der großartigsten unentdeckten Routen der Welt”. Und das zu Recht: Auf dieser Route erleben Sie die Höhepunkte der Südküste Neuseelands. Vor allem die Artenvielfalt ist beeindruckend: Pinguine, Albatrosse, Seelöwen und Delphine beobachten Sie aus nächster Nähe, umgeben von unberührter Natur. Riesige Seen, üppige Wälder und steile Berghänge prägen das Panorama. Lehen Sie sich zurück und genießen Sie eine Welt, in der die Uhren anders ticken.

1. Tag – Schottisches Flair in Dunedin

Auf Ihrem Weg nach Dunedin begegnen Ihnen auch die Moeraki-Boulders, große, kugelrunde Felsen im Meer. Die Maori glaubten einst, dass es sich dabei um die Ladung eines Götter-Kanus handelte … Auch heute regen die beeindruckenden Steinformationen die Phantasie an.

Genießen Sie den ersten Tag Ihrer Reise nach Lust und Laune: Nehmen Sie sich z. B. Zeit, anzukommenund Dunedin kennen zu lernen. Die einstmals reichste Stadt Neuseeland präsentiert ihr schottisches Erbe mit Stolz: Zu den Sehenswürdigkeiten Dunedins gehören ein trutziges Schloss, eine Kathedrale und ein historischer Bahnhof, die allesamt im Stil des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts gehalten sind. Dunedin eilt der Ruf voraus, die schönste Architektur Neuseelands zu haben. Eine reiche Artenvielfalt und außergewöhnliche Landschaften sind ebenfalls charakteristisch für die Südküste Neuseelands. Um am nächsten Tag gleich mit der Wildtierbeobachtung starten zu können, übernachten Sie direkt auf der Halbinsel Otago, unweit von Dunedin.

2. Tag – Otago: Der Tierwelt Neuseelands ganz nah

Im Hintergrund türmen sich Berge, zu Füßen der Halbinsel rauscht das Meer. Otago ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bietet auch beste Bedingungen für Wildtierbeobachtungen.
Sie können die Gegend entweder auf eigene Faust erkunden oder einer der sechs optionalen Touren dazu buchen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die majestätischen Königsalbatrosse, seltene Gelbaugen-Pinguine oder junge Kormorane beobachten möchten. Mehr dazu unter „Zusatzpakete“.

3. Tag – Heute beginnt die Fahrt entlang der Southern Scenic Route

Am dritten Tag Ihrer Reise beginnt die Fahrt entlang der bekannten „Southern Scenic Route“, die sie über Balclutha und Kaka Point nach Curio Bay führt. Südlich von Balclutha erwarten Sie wilde Wälder, Meeressäuger und rauschende Wasserfälle. Schließen Sie die Augen und lassen Sie sich vom Klang der Natur verzaubern! Schließlich erreichen Sie die zerklüfteten Felsen von „Nugget Point“, die einen spektakulären Meerblick bieten. Jetzt sind Sie in den Catlins angekommen.

4. Tag – Unterwegs in den Catlins

Was Sie heute in den Catlins unternehmen, bleibt Ihnen überlassen. Wollen Sie sich zurückziehen und Ihre Erlebnisse Revue passieren lassen? Oder einen Ausflug unternehmen und schwimmen, wandern oder Wildtiere beobachten? Ein Spaziergang am Strand lohnt sich besonders: An den Küsten sind Hector-Delphine zu Hause, die sich gern beim Spielen beobachten lassen.

Beeindruckend sind auch die Wasserfälle „Purakaunui Falls“, die sich mehrstufig über raue Felsen ergießen. Eine Überraschung hält dagegen die Curio Bay für Sie bereit: Hier begegnen Ihnen die Überreste eines 180 Millionen Jahre alten versteinerten Waldes. Zahlreiche Koniferen wurden Opfer eines Vulkanausbruchs, versteinerten und werden jetzt vom Ozean wieder freigegeben.
Folgen Sie Ihrem eigenen Rhythmus und planen Sie Ihren Tag so, wie es am besten für Sie ist.

5. Tag – Von Curio Bay nach Invercargill

Freuen Sie sich auf eine vierstündige Fahrt entlang einer der schönsten Küstenabschnitte der Südinsel! Unterwegs halten Sie immer wieder an, um das Panorama einsamer Strände zu genießen, durch üppige Wälder zu spazieren und wilde Tiere zu beobachten. Schließlich erreichen Sie Invercargill, die südlichste Stadt Neuseelands. Vielleicht möchten Sie die leckeren Austern probieren, für die diese Region bekannt ist?

6. Tag – Fiordland: Bootstour im Nationalpark

Heute fahren Sie in zwei Stunden von Riverton über Te Waewae zum Lake Hauroko. Per Jetboot erkunden Sie den abgelegenen Southern Fiordland Nationalpark und den weitläufigen See Lake Hauroko, an dessen Ufern mächtige Berge in die Höhe ragen. Auch der Fluss „Wairaurahiri“ ist sehr abgeschieden: Er rauscht an Birkenhainen vorbei, die über eine Millionen Jahre alt sind. In der Ferne glitzern schneebedeckte Gipfel in der Sonne. Mit dem Jetboot passieren Sie die abwechslungsreiche Landschaft schnell und genießen die unberührte Natur auf besondere Art und Weise.

Danach geht’s weiter nach Te Anau. Die kleine Stadt ist ein guter Ausgangspunkt, um den Fiordland National Park zu besuchen, zu wandern und Bootstouren auf dem See zu unternehmen.

7. Tag – Abreise oder Fortsetzung mit weiteren Reise-Bausteinen

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Neuseelandreise verlängern und weitere Touren dazu buchen (s. unten). Gerne helfen wir Ihnen bei der Konfiguration Ihrer Reise und finden Bausteine für Sie, die besonders gut zusammenpassen. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Reise, die zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen perfekt passt.

UNTERKÜNFTE

Wildlife pur: Entlang Neuseelands malerischer Southern Scenic Route

Zwei Nächte verbringen Sie im ruhigen Captain Eady’s, das von einem romantischen Garten mit Rosen und Rhododendren umgeben ist. Die 3-Sterne-Boutique-Unterkunft liegt direkt am Meer und nur wenige Minuten vom Dorf Portobello entfernt, das Cafés, kleine Geschäfte, Museen und Galerien bietet. Das Frühstück ist inklusive.

Im Anschluss kehren Sie im 3,5-Sterne-Boutique-Studio Curio Bay Accommodation ein, das einen schönen Blick über die malerische Küste bietet. Das geräumige Zimmer ist mit einem großen Bett, Bad, einer Küche mit Mikrowelle, einem Grill und einem CD-Player ausgestattet. Frühstücken ist in einem nahe gelegenen Café möglich oder Sie kaufen vorher ein.

In Invercargill übernachten Sie im Boutique-Studio Kirminton Dene. Hier können Sie sich zurücklehnen und den Blick über Neuseelands schneebedeckte Berge schweifen lassen, die von Ihrem Zimmer aus zu sehen sind. Die Zimmer sind mit einem großem Bad, Fußbodenheizung, TV, Wifi und einer Kaffeemaschine ausgestattet. In der Lounge stehen Ihnen ein DVD-Player und ein PC zur Verfügung. Das Abendessen inklusive Aperitif ist inklusive. Das Frühstück ist inklusive.

Am Ende Ihrer Tour bleiben Sie für eine Nacht im Dusky Ridges, einem 3-Sterne-Bed & Breakfast, das auf einer Farm gelegen ist. In den Zimmern warten ein großes Bett, eine Küche, ein Bad und eine Veranda auf Sie. Die Bewohner der Farm geben Ihnen gerne Einblicke in ihren Alltag und die Arbeit mit Schafen, Wild und Rindern. Der perfekte Ort, um abzuschalten und neue Perspektiven zu gewinnen. Das Frühstück ist inklusive.

LEISTUNGEN

Wildlife pur: Entlang Neuseelands malerischer Southern Scenic Route

Preise:

  • ab 728 Euro pro Person im Zweibett-/Doppelzimmer mit Bad
  • ab 1.268 Euro im Einzelzimmer mit Bad

Inklusivleistungen:

  • 6 Übernachtungen im Doppelzimmer
  • Kontinentales Frühstück in allen Unterkünften außer Curio Bay 3. & 4. Nacht
  • Abendessen im Kirmington Dene
  • Jetboot-Tour in Fiordland
  • Alle aktuell geltenden Steuern

Nicht im Preis enthalten:

  • Internationaler Flug
  • Touren auf der Otago-Halbinsel
  • Mietwagen
  • Persönliche Ausgaben
  • Versicherungen
  • Visagebühren

 

Es gelten stets die AGB von Wainando Travel GmbH. Änderungen sind vorbehalten.

Länderinfo

Wainando - Neuseeland

Land & Leute

Neuseeland könnte kaum vielfältiger sein: Vor den weißen Sandstränden kräuseln sich türkisblaue Wellen, dahinter erheben sich verschlungene Wälder mit riesigen Bäumen und urzeitlichen Farnen. Andernorts scheinen das ewige Eis der Gletscher und die erloschenen Vulkane den Himmel berühren zu wollen. Geysire zischen, Fjorde zerschneiden die Küsten und Wasserfälle prasseln auf die Erde. Das „Land der langen weißen Wolke“, wie die Maori ihre Heimat nennen, ist ein unberührtes Naturparadies.

Weite Teile Neuseelands sind deshalb so unberührt geblieben, weil sich die 4,5 Millionen Einwohner der Inseln auf einer Fläche verteilen, die rund doppelt so groß wie Deutschland ist. Viel Raum also, um auf versteckten Pfaden zu wandern und sich abseits der Zivilisation nach innen zu kehren.

Neben stillen Wanderrouten gibt es in Neuseeland auch pulsierende Städte, deren Einwohner als sehr entspannt gelten. Aber auch einen Hauch Exotik hat sich Neuseeland bewahrt: Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind Maori, die die kulturelle Landschaft der Inseln mitprägen. Sie feiern immer noch ihre traditionellen Feste, singen ihre althergebrachten Lieder und führen beeindruckende Kriegstänze auf. Früher lebten die Maori in einer Welt voller Naturgeister, ständig in Kontakt mit etwas, das größer war als sie selbst. Diese Spiritualität prägt Neuseeland bis heute – schließlich tragen viele Maori das Wissen um die Naturgeister nach wie vor in ihren Herzen. Viele Maori haben ihre spirituellen Wurzeln bewahrt und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung gern weiter.

Landessprache

In Neuseeland kommen Sie mit Englisch auf alle Fälle weiter, schließlich ist es die Amtssprache des Landes. Wundern Sie sich aber nicht, wenn Sie das ein oder andere Wort nicht verstehen: Viele Begriffe der Maori wurden einfach übernommen. Manche der Ureinwohner Neuseelands sprechen ihre traditionelle Sprache nach wie vor. Es gibt sogar einen Fernsehsender in ihrer Sprache.

Religionen & Spiritualität

Viele Neuseeländer sind Christen, gehören keiner Religion an oder sind auf der Suche nach einer neuen Spiritualität, die von Herzen kommt. Die Abgeschiedenheit in unberührter Natur lädt dazu ein, sich nach innen zu kehren und sich auf die Suche nach einer tieferen Wahrheit zu begeben. Deshalb gibt es in Neuseeland viele spirituelle Zentren verschiedenster Traditionen. Nicht zu vergessen die heiligen Stätten der Maori, die eine besondere Kraft ausstrahlen. Die tiefe Spiritualität der Maori, die immer noch lebendig ist, kann man an diesen Orten gut spüren. Aber auch die Kultur der Maori ist Ausdruck eines tiefen inneren Wissens.

Klima & Reisezeit

Wenn in Deutschland der erste Schnee fällt, sind Neuseelands saftige Wiesen mit Blumen übersät. Denn hier sind die Jahreszeiten umgedreht, im November ist es Frühling. Weil das Klima das ganze Jahr über mild ist, können Sie zu jeder Jahreszeit nach Neuseeland reisen. Hochsaison ist allerdings von Dezember bis Februar: Dann hat auf der Nordinsel um die 20°C, die Wassertemperaturen sind angenehm. Es ist aber auch relativ viel los, weil Schulferien.

Die Nachsaison bietet sich beispielsweise auf der Südinsel auch zum Skifahren an: Von Mai bis August sind die Übernachtungspreise niedrig, die Restaurants leerer und die Tagestemperaturen bewegen sich von -2 bis 15°C.

Zeitverschiebung

Neuseeland ist Deutschland zehn Stunden voraus: Wenn es hierzulande 17 Uhr ist, liegen die Neuseeländer längst in ihren Betten und schlafen. Von September bis April ist Sommerzeit, dann beträgt die Zeitverschiebung elf Stunden.

Währung & Zahlungsmöglichkeiten

In den Städten finden Sie überall Geldautomaten, die meisten Hotels und Restaurants nehmen aber auch Kreditkarten. Bezahlt wird mit dem „Neuseeländischen Dollar“, der rund 56 Cent wert ist.

Unterwegs im Land

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, an den sich Touristen gewöhnen müssen, die ein Auto mieten wollen. Zwar sind die Straßen gepflegt, aber in entlegenen Gebieten gibt es viele schmale Schotterpisten. Diese Gegenden sind landschaftlich häufig sehr reizvoll und meist nur mit dem Auto zu erreichen. Mit einem Leihwagen ist man außerdem besonders flexibel in der Reiseplanung.

Zwischen der verkehrsarmen Südinsel und der Nordinsel sind Fähren unterwegs, die übrigens auch die kleineren Inseln ansteuern. Auch das Zug- und Busnetz ist gut ausgebaut: Mit InterCity-Bussen und -Zügen kommen Sie bequem von einer Stadt zur nächsten.

Essen

Britische Einwanderer brachten ihre Essgewohnheiten mit nach Neuseeland, die ihre Nachkommen noch heute pflegen. So gehören Lammbraten mit Kartoffeln, Fish & Chips, Pasteten und Sandwiches zu den typisch neuseeländischen Gerichten. Aber auch die Maori haben die neuseeländische Küche mitgestaltet: „Hangi“ ist eine traditionelle Kochtechnik, bei der Erdöfen benutzt werden, um Fleisch, Gemüse und Süßspeisen zu garen. Mittlerweile gibt es „Hangi-Gerichte“ auch im Tiefkühlfach der Supermärkte.

In den letzten Jahren hat sich die Küche Neuseelands enorm gemausert: Köche brachten aus dem Ausland neue Raffinessen mit, die sie in ihren Restaurants mit einheimischen Zutaten und Rezepten weiterentwickelten. Besonders erwähnenswert ist auch die Kaffeekultur. In der noch so entlegensten Ecke findet man tollte Cafés mit einem mit jeder Menge Liebe gebrühtem Kaffee und leckeren kalorienreichen Muffinspezialitäten. Selbst Tankstellen haben hier eine Siebträgermaschine!

Gesundheit

Welche Impfungen für Neuseeland ratsam sind, erfahren Sie beispielsweise beim Auswärtigen Amt.

Einreisebestimmungen

Neue Einreisebestimmungen für Neuseeland: Ab dem 01.10.2019 müssen Sie eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) beantragen, wenn Sie nach Neuseeland fliegen wollen. Das gilt auch für Aufenthalte im Transitbereich. Registrieren können Sie sich ab dem 01.07.2019. Es ist zu empfehlen, sich mindestens 72 Stunden vor Einreise anzumelden.

Die Beantragung kostet 12,- NZD (ca. 7 EUR). Wenn Sie den Antrag über die App abwickeln, sind es nur 9,- NZD (ca. 5,50 EUR). Zusätzlich ist eine Touristenabgabe von derzeit 35,- NZD (ca. 21 EUR) zu entrichten. Danach können Sie zwei Jahre so oft nach Neuseeland reisen, wie Sie wollen. Bleiben dürfen Sie jeweils maximal 90 Tage. Zum Formular kommen Sie hier.

Weitere Informationen bietet New Zealand Immigration und die Seite des Auswärtigen Amtes.

Internet & Telefon

Deutsche Handys funktionieren in Neuseeland problemlos – beim Telefonieren sollten Sie allerdings an die anfallenden Roaming-Gebühren denken. Alternativ können Sie sich auch eine neuseeländische SIM- oder Prepaid-Karte zulegen. Obwohl viele Teile Neuseelands sehr abgeschieden sind, reicht das Netz überraschend weit.