Es gibt Orte, die Menschen seit Jahrtausenden faszinieren. Aber was sind Kraftorte eigentlich? Ist ihr Zauber auch heute noch zu spüren?

Heiliger Berg in Neuseeland

„Demut gebietend und erhebend zugleich, kaum etwas in der Natur flößt uns soviel Ehrfurcht ein wie der Anblick von Bergen“, schwärmte Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen. Die Natur hat schon immer Eindruck auf die Menschen gemacht, war ihnen Lebensgrundlage und Inspiration zugleich.

Kraftorte damals und heute

In früheren Zeiten war es ganz normal, bestimmten Orten magische Eigenschaften zuzuschreiben. Sprudelnde Quellen, Felsvorsprünge, einsame Hügel im Flachland: Besonders markante Landschaften imponierten den Menschen. Sie wurden zu Orten der Verehrung, die teilweise noch heute sehr geschätzt werden, und gingen in mündlich überlieferte Märchen ein.

Einem Kraftort wird nicht nur ein markantes Erscheinungsbild, sondern auch eine besondere Energie zugeschrieben. Menschen, die ein feines Gespür haben, nehmen die Lebensenergie wahr, die sich an diesen Orten konzentrieren soll. Viele suchen Kraftorte auf, um sich mit sich selbst und der Natur zu verbinden, besser durchatmen zu können und neue Energie aufzunehmen. Damit sind Kraftorte ein Geschenk der Natur, das nicht nur Schamanen früherer Zeiten, sondern auch moderne Menschen inspiriert.

Bergmeditation

Die weltweit bekanntesten Kraftorte

Kraftorte haben eines gemeinsam: Sie sind, ob man an Magie glaubt oder nicht, schön anzusehen und beliebte Ausflugsziele. So gehören der Ayers Rock in Australien, Stonehenge und die Pyramiden von Gizeh zu den bekanntesten Kraftorten der Welt. Sie ziehen die Besucher in ihren Bann, lassen den Alltag verblassen und helfen, zur Ruhe zu kommen. Aber Kraftorte gibt es nicht nur fernab der Heimat, sondern auch in Deutschland.

Der wohl bekannteste deutsche Kraftort liegt im Teutoburger Wald. Die Externsteine, eine markante Felsformation aus Sandstein, waren schon in der Steinzeit bekannt. Ob sie ein Kultplatz waren oder astronomischen Beobachtungen dienten, ist allerdings schwer zu sagen. Jedenfalls treffen sich heute zu festgesetzten Zeitpunkten wieder viele Menschen an den Externsteinen, um sich ihrer Kraft zu nähern. Die Externsteine sind allerdings auch eine Touristenattraktion: 500.000 bis eine Millionen Menschen besuchen sie jedes Jahr, gehören sie doch zu den herausragendsten Natursehenswürdigkeiten der Gegend.

Kraftorte selbst finden

Bei Kraftorten spielt immer die subjektive Empfindung eine Rolle. Schließlich sind es Orte, die der Seele gut tun, die neue Energie geben und die Stimmung heben. Viele Menschen machen diese Erfahrung nicht unbedingt an traditionellen Kraftorten, sondern beispielsweise dann, wenn sie in der Natur unterwegs sind oder Orte aufsuchen, die sie mit bestimmten Erlebnissen verbinden. Das kann ein duftender Wald sein, der mit seiner Lebendigkeit die Seele berührt, oder eine stille Kirche, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

Wer seinen ganz persönlichen Kraftort finden möchte, sollte also auf sein Bauchgefühl hören: Wo fühlst du dich besonders wohl und geborgen? Wo findest du leicht in deine Kraft zurück? Einen Ort zu haben, der die Zeit still stehen lässt, der etwas Heiliges ausstrahlt und den Blick für neue Welten öffnet, tut besonders in hektischen Zeiten gut.

Kraftort in Neuseeland im Sonnenuntergang

Meditation an deinem Kraftort

Wer seine Sinne öffnet, seine Wahrnehmung verschärft und in Kontakt tritt mit seinem eigenen Inneren, wird schneller mit Kraftorten in Berührung kommen. Yoga, Meditation oder Tai Chi können dabei helfen, mehr Empfindsamkeit zu entwickeln.

Hier eine kleine Meditation zum Ausprobieren: Sieh dich an deinem Kraftort um, verbinde dich mit deiner Umgebung. Dann mach es dir bequem und beginne, deinen Körper ganz bewusst wahrzunehmen. Schiebe nichts weg, lass alles so, wie es ist. Dann richte deine Konzentration auf die Atmung: Genieße volle, tiefe Atemzüge, die deinen Brustkorb öffnen und dein Herz ganz weit machen. Es gibt jetzt nichts mehr außer dich selbst und deine Atmung. Du musst nichts weiter tun, als dich in dieses Gefühl hinein zu entspannen. Nachdem du die Meditation beendet hast, kannst du dich bei deinem Kraftort für diese schöne Erfahrung bedanken.

Wenn du dir mehr Anleitung wünschst und deine Erfahrungen mit Gleichgesinnten teilen möchtest, könnte auch ein Meditationsseminar interessant sein.

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